Sie sind hier:
  • Außenhandel in Bremen expandiert mit Schwung

Der Senator für Inneres

Außenhandel in Bremen expandiert mit Schwung

Das Statistische Landesamt teilt mit:

16.06.2011

Die Außenhandelsbilanz des Landes Bremen schloss im ersten Quartal 2011 mit einem Überschuss von mehr als 200 Mio. Euro ab. In diesem Zeitraum wurden Waren im Wert von mehr als 7 Mrd. Euro im- und exportiert. Der Import in Höhe von 3,4 Mrd. Euro stieg gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres um mehr als ein Viertel (+25,7 %). Bei den Ausfuhren ergab sich im ersten Quartal ein Anstieg um 9,4 % auf knapp 3,7 Mrd. Euro.

Die weiterhin anziehende Nachfrage beschleunigte sich in fast allen Wirtschaftsräumen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die bremischen Industriebetriebe sowie die hiesigen Handelsfirmen ihre Importe bzw. Exporte weiter steigern. Besonders kräftig war die Zunahme des Absatzes von Kraftfahrzeugen in die amerikanischen, ostasiatischen und arabischen Länder.

In der Unterteilung nach Kontinenten wurden knapp 2,4 Mrd. Euro (Gesamtanteil 65,5 %) in den europäischen Raum exportiert, (wobei die EU-Länder einen Anteil von 58,8 % ausmachten), gefolgt von Amerika. Dorthin wurden Waren im Wert von 0,6 Mrd. Euro (Gesamtanteil von 16,2 %) ausgeführt. Die Exporte nach Asien beliefen sich ebenfalls auf knapp 0,6 Mrd. Euro und erreichten damit einen Anteil von 15,6 %. Die Ausfuhren nach Afrika und Australien lagen mit 58,6 Mio. Euro und 39,2 Mio. Euro bei 1,6 % bzw. 1,1 % des Gesamtvolumens.

Auch auf der Importseite stellten die europäischen Länder die stärksten Handelspartner für das Land Bremen dar. Mit einem Anteil von 58,6 % und einem Wert von knapp 2 Mrd. Euro wurden hier in den ersten drei Monaten mehr als die Hälfte aller Importe mit unseren Nachbarländern abgewickelt. Knapp ein Fünftel der Einfuhren, nämlich Warenlieferungen im Wert von 666 Mio. Euro kamen aus Asien, gefolgt von Amerika mit 612 Mio. Euro (Anteil: 18 %). Der afrikanische Kontinent sowie Australien spielten mit einem Anteil an den Gesamtimporten von 3,4 % bzw. 0,6 % nur eine untergeordnete Rolle.