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Der Senator für Kultur

Ein Fenster für mehr Sichtbarkeit der Kunst

08.02.2023

In einem Schaufenster in der Knochenhauerstraße 41-42, mitten in der Bremer City, werden demnächst in einem digitalen Aufführungsformat mit dem Titel "albaster_und von horizonten" künstlerische Arbeiten präsentiert. Interessierte Künstlerinnen und Künstler konnten und können noch weiterhin eigene Arbeiten einsenden. Ab Donnerstag, dem 16. Februar 2023, werden dann täglich von 10 bis 22 Uhr die ersten Sequenzen für die Öffentlichkeit zu sehen sein.

Im Schaufenster des FAEX Concept Stores in der Knochenhauerstraße wird schon auf das Projekt alabaster_und von horizonten hingewiesen. Foto: BBK Bremen
Im Schaufenster des FAEX Concept Stores in der Knochenhauerstraße wird schon auf das Projekt "alabaster_und von horizonten" hingewiesen. Foto: BBK Bremen

Kunst lebt davon, sichtbar zu sein und wahrgenommen zu werden. War die Sichtbarkeit der Kunstszene, gerade die der Bildenden Kunst, während der Pandemiezeit noch stark eingeschränkt, hat Corona für die gesellschaftliche Kommunikation einen großen Sprung in die digitale Welt bewirkt. Für die Kunst eröffnete dies die Entwicklung neuer Sichtbarkeitsformate, um die Präsenz zu erweitern und den Zugang zu künstlerischen Formaten im innerstädtischen Raum auch und gerade für Menschen zu ermöglichen, die nicht explizit in Ausstellungsräume gehen. Denn wer in der Knochenhauerstraße in Bremen demnächst am FAEX Concept Store vorbeischlendert, den erwartet nicht nur ein Blick in das Geschäft. Ein Teil des Fensters wird hier vielmehr zu einer Leinwand, die verschiedene kurze künstlerische Arbeiten der Öffentlichkeit präsentiert, ohne dass der einzelne Rezipient, die einzelne Rezipientin einen Innenraum überhaupt betreten muss.

Das Projekt soll in zwei Präsentationszeiträumen laufen, für die Künstlerinnen und Künstler ihre Beiträge einreichen können. Zwischen Februar und Mai sowie September bis Dezember dieses Jahres wird aus den eingereichten Arbeiten jeweils ein "Set" von etwa 30 Minuten zusammengestellt und arrangiert, das als Loop von vormittags an bis in die Abendstunden im Schaufenster gezeigt wird. Zwischen den einzelnen Beiträgen wird jeweils der Name der Künstlerin oder des Künstlers erscheinen. Jedes "Programm" wird dort 14 Tage lang der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Die Gesamtrealisation des Projektes, das vom Senator für Kultur finanziell unterstützt worden ist, ist eine Kooperation der Freien Bildenden Kunstszene, vertreten durch die beiden Künstlerverbände Bremer Bildende Künstler*innen (BBK) und Künstlerinnenverband GEDOK, und mit freundlicher Unterstützung der Verantwortlichen des FAEX Concept Store und der WfB Wirtschaftsförderung Bremen.

Interessierte freiberufliche und professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler Bremens können ab sofort und noch bis zum 28. Februar 2023 digitale Film- und Bilddaten einsenden. Erwünscht sind entweder

  • Ein bis drei Film- bzw. Video-Arbeiten von einer bis zehn Minuten Länge. Die eingereichten Filme/Videos sollten sich dabei ohne Ton "erklären".
    Format: mp4 oder mpeg2
  • Und/oder Fotoserien (etwa zehn bis 15 Arbeiten) von Malerei, Zeichnung, Objekt/Skulptur, Schriftarbeiten.
    Format: jpg

Einsendungen sind möglich per WeTransfer an: fenster-innenstadt@bbk-bremen.de oder per Post auf einem USB-Stick an:

BBK Bremen
zu Hd. Monika B. Beyer
Innenstadt-Fenster
Am Deich 68/69
28199 Bremen

Die künstlerischen Beiträge werden, wenn sie für ein Set Verwendung finden, jeweils mit einer einmaligen Aufführungsgage in Höhe von 200 Euro vergütet.

Ansprechpartner für die Medien:
Werner Wick, Pressesprecher beim Senator für Kultur, Tel.: (0421) 361-16173, E-Mail: werner.wick@kultur.bremen.de