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Finanzierung gesichert: Senat beschließt Mittel für die Digital Impact Labs bis Ende 2027

20.12.2022

In seiner heutigen Sitzung (20. Dezember 2022) hat der Bremer Senat die weitere Finanzierung der Digital Impact Labs (DIL) Bremen für den Zeitraum 2023 bis 2027 sichergestellt. Ab dem kommenden Januar übernehmen die Senatorin für Kinder und Bildung (Bereich Bildung) sowie die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa (Bereiche Arbeit und Innovation/Digitalisierung) eine gemeinsame Bedarfsträgerschaft für das DIL und seine drei Standorte. Der Senat hat dafür Mittel in Höhe von 1,125 Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre freigegeben. Pro Jahr werden für den Betrieb der DIL 260.000 Euro benötigt. 35.000 Euro davon wird das DIL eigenverantwortlich einwerben.

Mit den Angeboten der Digital Impact Labs wird digitale Teilhabe in Bremen niedrigschwellig in den Quartieren gefördert. Egal ob Veranstaltungsreihen wie die "LernBits" für Schülerinnen und Schüler, die "Open Labs", zu denen jede und jeder kommen kann, um digitale Methoden zu erkunden oder das Actionbound, ein digitales Tool, mit dem unterschiedliche interaktive und partizipative Formate wie Rallyes durch das Quartier durchgeführt werden können: Mit den vielfältigen Aktivitäten erreichen die DILs breit gefächerte Zielgruppen.

Das erste Lab wurde 2017 im Bremer Westen gegründet und 2021 auf weitere Stadtteile im Bremer Norden und Osten ausgeweitet. Aktuell werden die Labs in den drei Stadtteilen Gröpelingen, Neue Vahr und Vegesack vom M2C Institut für angewandte Medienforschung gGmbH an der Hochschule Bremen betrieben. Die Labs sind offen für alle in den Stadtteilen und erreichen pro Jahr mehrere Tausend Teilnehmende. Allein für den Zeitraum zwischen Februar 2021 und Januar 2022 nahmen über 4.000 Schülerinnen und Schüler und mehr als 350 professionelle Teilnehmende die Angebote der Labs wahr. Mit über 70 institutionellen Partnerinnen und Partnern arbeiten die drei Labs aktuell zusammen.

Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte: "Die Digital Impact Labs sind eine Erfolgsgeschichte. Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, die Finanzierung bis 2027 sicherzustellen. Die dezentralen Angebote erreichen die Menschen direkt vor Ort. Sie vermitteln Kompetenzen im Umgang mit digitalen Tools und Medien – und fördern so die Fähigkeiten von Jung und Alt für ein modernes gesellschaftliches Miteinander."

Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa: "Digitale Kompetenzen sind eine immer wichtigere Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, das gilt insbesondere für den Arbeitsmarkt. Deshalb ist es wichtig, den kompetenten aber auch kritischen Umgang mit digitalen Techniken frühzeitig zu erlernen. Und das darf keinesfalls nur bestimmten Teilen der Bevölkerung überlassen werden. Dafür leisten die Digital Impact Labs einen wichtigen Beitrag. Sie ermöglichen einen niedrigschwelligen Einstieg bei Themen wie 3D-Druck, Künstliche Intelligenz, Robotik oder digitale Anwendungen für alle Interessierten. Dass es uns gelungen ist, die finanzielle Grundlage für die Arbeit der Labs in den kommenden Jahren zu sichern, ist deshalb ein wichtiges Signal."

Sascha Karolin Aulepp, Senatorin für Kinder und Bildung: "Das Digital Impact Lab ermöglicht Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Quartieren mit viel Spaß und Spannung Technik und Digitalisierung kennenzulernen, Neues auszuprobieren und eigene Ideen zu verwirklichen. Toll, dass Jugendliche aus der Grohner Dühne herausfinden, wie die Software in Smartphones funktioniert, dass Kinder in Gröpelingen mit einfachen Mitteln selbst iPad-Stifte bauen oder mithilfe von 3D-Druckern Schulhöfe nach eigener Vorstellung gestaltet werden. Es ist im Interesse der Kinder und Jugendlichen gut, dass wir diese wichtigen Labs für weitere Jahre finanziell absichern."

Weitere Informationen zu den Digital Impact Labs: www.impacht-lab.eu.

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