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Senatskanzlei

Frieden – Verstehen wir darunter eigentlich alle dasselbe?

Bürgermeister Bovenschulte dankt allen, die sich in Bremen und Bremerhaven für ein friedliches und respektvolles Miteinander der verschiedenen Religionen einsetzen.

22.12.2021
Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Cornelius Neumann-Redlin, Regina Heygster, Saher Khanaqa-Kükelhahn

"Mein Frieden – Dein Frieden – Unser Frieden – verstehen wir unter Frieden eigentlich alle dasselbe?" hatte der Verein "Friedenstunnel – Bremen setzt ein Zeichen e.V." das Podiumsgespräch überschrieben, zu dem er am Montag (20. Dezember) ins Rathaus eingeladen hatte.

"Ich danke allen, die sich in Bremen und Bremerhaven für ein friedliches und respektvolles Miteinander der verschiedenen Religionen und Weltanschauungen und für den interreligiösen Dialog einsetzen. Religiöse Hetze ist bis heute ein gefährliches Gift, das den sozialen und politischen Frieden bedroht." Friedensarbeit müsse bei den Kindern anfangen, sagte Bürgermeister Bovenschulte im Rahmen der Veranstaltung. Er freue sich, dass an vielen Bremer Schulen Kinder zu Streitschlichtern ausgebildet werden. "Der gewaltfreie Umgang mit Konflikten und die Bereitschaft zu respektvollem Dialog sind wichtig für den Zusammenhalt und den gesellschaftlichen Frieden."

Cornelius Neumann-Redlin, Regina Heygster, Saher Khanaqa-Kükelhahn

Außerdem diskutierten die psychologische Psychotherapeutin Saher Khanaqa-Kükelhahn und der Hauptgeschäftsführer des Vereins "Die Unternehmensverbände im Lande Bremen e.V." Cornelius Neumann-Redlin, über ihre Friedensvorstellungen – sowohl persönlich als auch beruflich.
Saher Khanaqa-Kükelhahn betonte in diesem Zusammenhang: "Man kann Trauma bewältigen, man kann Menschlichkeit wiederfinden, man kann den Frieden in sich finden, das ist ein Akt der Wiedergutmachung der Wiederherstellung."

Cornelius Neumann-Redlin berichtete unter anderem aus seinem Berufsleben: "Sobald bei Tarifstreitigkeiten eine Entscheidung gefallen ist, entspannen sich beide Seiten merklich und ein friedlicher Umgang ist wieder möglich."

Regina Heygster, Vorsitzende des Friedenstunnel-Vereins und Moderatorin des Abends, wies auf die verschiedenen Aspekte des Frieden-Schaffens gerade jetzt, zu Weihnachten, hin: Andere Menschen in ihrem „Anders-Denken“ zu respektieren, sei dabei ein immerwährender Auftrag. Der Friedenstunnel ist ein Symbol dafür.

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Tel.: 0178 1744064

Friedenstunnel – Bremen setzt ein Zeichen e.V.
Vahrerstr. 87
28309 Bremen
Tel 0421-17519275
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