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Sonstige

Schichtarbeit – Werke von Cordula Kagemann in der ZGF

Ausstellungseröffnung am 1. September um 18.00 Uhr

27.08.2010

„Schichtarbeit“ heißt die neue Ausstellung der Reihe „Kunst in der Knochenhauerstraße“ in der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau, Knochenhauerstraße 20-25, die am Mittwoch, 1. September, um 18 Uhr eröffnet wird. Die Bremer Künstlerin Cordula Kagemann zeigt mehr als 30 Werke aus verschiedenen Schaffensperioden. Zur Eröffnung sprechen Edith Laudowicz vom Bremer Frauenmuseum und Landesfrauenbeauftragte Ulrike Hauffe.

Cordula Kagemanns künstlerische Arbeit besteht zum einen in Pulp-Paintings und Collagen, die aus handgemachtem Papier, bzw. eingefärbtem Papierbrei (Pulpe) aus Fasern wie Baumwolle, Hanf, Flachs und Abaca gemacht sind. Desweiteren stellt sie Mixed Media Ar-beiten und Collagen auf Leinwand aus. Auch hier ist Papier, bzw. Pappe neben Acrylfarbe ein Hauptgestaltungsmittel. Cordula Kagemann arbeitet vor allem mit Pflanzenpapieren, handgeschöpftem Papier, Pappe, gefundenen und gesammelten Druckerzeugnissen, Stoff- und Textilresten, Acryl- und Temperafarben. Sie ist fasziniert von der Materialität und den haptischen Qualitäten des Papiers sowie den Möglichkeiten und Texturen, die im Gestal-tungsprozess entstehen. Die Bilder thematisieren den Prozess des Lebens, das Sammeln von Erlebnissen, Eindrücken und Orten, das Älterwerden, das Erinnern und Vergessen.

Cordula Kagemann absolvierte ein Diplomstudium in Kunst und Erwachsenenpädagogik an der Universität Bremen. Seit 2001 arbeitet sie in soziokulturellen Kunstprojekten und ist Leiterin von Kunstkursen für Kinder und Erwachsene in Bremer Einrichtungen. Sie ist Mitglied von IAPMA (International Association of Papermakers- and Artists). Ihre Bilder waren in Einzel- sowie in internationalen Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

Die Reihe „Kunst in der Knochenhauerstraße“ veranstaltet die Bremische Gleichstellungsstelle in Kooperation mit dem Bremer Frauenmuseum e.V.
Die Ausstellung ist bis zum 28. Oktober 2010 in den Räumen der Gleichstellungsstelle zu sehen, Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr, Freitag von 9 bis 13 Uhr. Der Eintritt ist frei, Gäste sind willkommen.