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Senatskanzlei

In der Neustadt entsteht ein neues SOS Kinderdorf-Zentrum

Bürgermeister Jens Böhrnsen informierte sich über die Einrichtung

12.08.2010

„Sie leisten hier eine vorbildliche und beispielhafte Arbeit“, betonte Bürgermeister Jens Böhrnsen heute (12.8.2010) bei der Vorstellung des neu entstehenden SOS-Kinderdorf-Zentrums in der Neustadt. Der Bürgermeister zeigte sich beeindruckt von dem Projekt im ehemaligen Gebäude der alten Stadtbibliothek. Das SOS Kinderdorf und Jugendhilfen Bremen bündeln ab Mitte 2011 vielfältige Angebote unter diesem Dach. „Kinder zu fördern und Eltern zu entlasten, darin sieht SOS Kinderdorf seine zentrale Aufgabe. Dies wird mit dem neuen Zentrum hier in Bremen künftig noch besser gelingen“, sagte Vorstandsmitglied Dr. Gitta Trauernicht.

Freuen sich gemeinsam über das neue SOS Kinderdorf-zentrum: (von links) Karin Mummenthey (Leiterin der Einrichtung), Dr. Gitta Trauernicht (Vorstand SOS Kinderdorf e.V.), Elke Pietrzyk, Bürgermeister jens Böhrnsen
Freuen sich gemeinsam über das neue SOS Kinderdorf-zentrum: (von links) Karin Mummenthey (Leiterin der Einrichtung), Dr. Gitta Trauernicht (Vorstand SOS Kinderdorf e.V.), Elke Pietrzyk, Bürgermeister jens Böhrnsen

SOS Kinderdorf ist seit 45 Jahren in der Region Bremen aktiv. 1965 wurde das SOS Kinderdorf Worpswede gegründet. Dort finden Kinder und Jugendliche ein Zuhause, die nicht bei ihren leiblichen Eltern wohnen können. 1975 startete der Verein mit diversen Jugendhilfemaßnahmen, die vor zehn Jahren in der SOS Jugend- und Kinderhilfe zusammengefasst wurden. Heute sind über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an elf Standorten tätig. Nahezu 100 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie viele Familien finden vielfältige Angebote – Beratung, Betreuung und Begleitung inclusive.

Diese Angebote sollen sich jetzt unter einem Dach finden und damit das Beratungs- und Hilfsangebot besser zugänglich gemacht werden. „Unser neues Zentrum wird somit zentrale Anlaufstelle für bedürftige und Interessenten, leicht zu finden und für jedermann offen“, erklärte Einrichtungsleiterin Karin Mummenthey. Ziel der Arbeit sei es, Perspektiven zu entwickeln, Familien zu stärken und Bildungschancen zu eröffnen.

Foto: Senatspressestelle