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Senatskanzlei

Bundesratspräsident Böhrnsen empfängt Humboldt-Stipendiaten aus 68 Ländern

22.06.2010

Jens Böhrnsen hat in seiner Wahrnehmung der Befugnisse des Bundespräsidenten heute Vormittag (Dienstag, 22.06.2010) Stipendiaten der Alexander von Humboldt-Stiftung mit ihren Familien im Park von Schloss Bellevue empfangen. Rund 1400 Gäste aus 68 Ländern, darunter die Nobelpreisträger Professor Dr. Elinor Ostrom (Wirtschaft, 2009) und Professor Dr. Wolfgang Ketterle (Physik, 2001) waren geladen. „Die großen Herausforderungen unserer Zeit können wir nur gemeinsam lösen - über die Grenzen von Nationen und Disziplinen hinweg. Es liegt also in unser aller Interesse, diese Zusammenarbeit zu fördern, und das tun wir Deutschen, indem wir exzellenten Akademikerinnen und Akademikern aus anderen Ländern beste Bedingungen zum Forschen bieten“, sagte Bundesratspräsident Jens Böhrnsen in Anlehnung an das Wissenschaftsverständnis von Alexander von Humboldt.

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Bundesratspräsident Jens Böhrnsen begrüßt Stipendiaten und deren Angehörige

Zuvor hatte Bundesratspräsident Jens Böhrnsen dem Professor für Kunstgeschichte an der Universität Tokio, Professor Dr. Jun Tanaka, den mit 50.000 Euro dotierten Philipp Franz von Siebold-Preis des Bundespräsidenten überreicht. Mit dem Forschungspreis werden jährlich japanische Wissenschaftler für besondere Verdienste um das Verständnis von Kultur und Gesellschaft in Japan und Deutschland geehrt. Die Auszeichnung erinnert an den 1796 in Würzburg geborenen Japanforscher Philipp Franz von Siebold. Der Preis wurde 1978 von Bundespräsident Walter Scheel gestiftet.

Foto: Bundespresseamt