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Senatskanzlei

Fenstersanierung im neuen Rathaus hilft Energie zu sparen

09.04.2010

Nie wieder Zugluft am Arbeitsplatz: Im neuen Rathaus werden derzeit alle Fenster einer eingehenden Inspektion und energetischen Sanierung unterzogen. Tischler Torben Drischel von der Bremer Firma Kemena hat seit Dezember in dem historischen Gebäude eine Menge zutun. Insgesamt 800 Fensterflügel müssen ausgebaut, neue Dichtungen eingearbeitet und wo nötig neue Elemente eingesetzt werden. Die Arbeiten werden finanziert mit Mitteln aus dem "Förderprogramm für Investitionen in nationale UNESCO-Welterbestätte" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Aus diesem Topf erhält Bremen für verschiedene Maßnahmen insgesamt 600.000 Euro. Bürgermeister Jens Böhrnsen ließ sich heute (9.4.2010) die Arbeiten erläutern.

Bürgermeister Jens Böhrnsen lässt sich von Tischler Torben Drischel die Sanierungsarbeiten an den Fenstern erläutern, jpg, 57.9 KB
Bürgermeister Jens Böhrnsen lässt sich von Tischler Torben Drischel die Sanierungsarbeiten an den Fenstern erläutern

„Eine sehr sinnvolle Maßnahme“, kommentierte Böhrnsen die Fenstersanierung. Die Verwaltung des Rathauses geht davon aus, dass nach der energetischen Sanierung der Fenster erheblich weniger Energiekosten für das Haus anfallen werden. Die neuen Dichtungen – es werden insgesamt 2ooo Meter davon verarbeitet – und Doppelverglasungen an den bisher einfachen Holzfenstern im 3. Obergeschoss werden dafür sorgen, dass keine Wärme mehr nach außen dringt.

Bis 2012 stellt der Bund insgesamt 150 Millionen Euro zur Förderung von Investitionen in die UNESCO-Welterbestätten in Deutschland zur Verfügung. Mit dem Förderprogramm werden dringend notwendige Investitionen in den Erhalt der historischen Stätten von Weltrang ermöglicht.

Foto: Senatspressestelle