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Die Senatorin für Finanzen

"Bitte nicht füttern" - Bürgermeisterin Karoline Linnert und denkhausbremen starten Poster-Aktion zum Papiersparen

14.09.2017

Wenn alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst Bremens täglich ein Blatt Papier weniger nutzen, werden pro Jahr über 700.000 Liter Wasser sowie 100.000 kWh Energie gespart. "Papiersparen ist ein Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz", erklärt Bürgermeisterin Linnert, die heute (14. September 2017) zusammen mit Projektleiter Jonas Daldrup vom denkhausbremen eine Poster-Aktion zum Thema Papiersparen im "Haus des Reichs" startete. Über 500 Plakate mit dem gefräßigen Papiermonster und der Botschaft "Bitte nicht füttern" werden in den kommenden Tagen an zentralen Druckern von Behörden, der Universität Bremen und der Hochschule Bremen aufgehängt. Jonas Daldrup: "Wir wollen mit der Aktion die Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz für das Thema sensibilisieren und einen neuen Denkanstoß geben."

Papiersparen und der Einsatz von Recyclingpapier spielen seit langem eine wichtige Rolle in Bremens Verwaltung. Die Nutzung von Recyclingpapier stieg von 90 Prozent 2013 auf 92 Prozent 2016. Zum ressourcenschonenden Papierumgang tragen unter anderem der Ausbau der elektronischen Aktenführung und des elektronischen Dokumentenmanagements sowie die Standardeinstellung für Kopierer mit doppelseitigem Ausdruck bei.

Bürgermeisterin Karoline Linnert und Jonas Daldrup hängen das erste Plakat auf, jpg, 125.3 KB
Bürgermeisterin Karoline Linnert und Jonas Daldrup hängen das erste Plakat auf

Als Finanzsenatorin ist Karoline Linnert für den zentralen Einkauf der der öffentlichen Hand zuständig. Sie betont: "Mir ist wichtig, dass wir in der öffentlichen Verwaltung möglichst nachhaltig wirtschaften und unsere natürlichen Ressourcen schonen. Dabei spielt das Thema Recycling-Papier eine zentrale Rolle. Noch wichtiger ist es aber, Papier zu sparen. Wir wollen wertvolle Ökosysteme weiter entlasten, noch mehr Wasser und Energie sparen und so einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der öffentliche Dienst will Vorbild sein. Ein weiterer Aspekt für das Haushaltsnotlageland Bremen: Weniger Papierverbrauch spart auch Geld."

Foto: Pressereferat, Senatorin für Finanzen