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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Zusätzliche Sammelstellen für Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren

29.06.2009

Ab dem 1. Juli 2009 Annahme auf allen 15 Recycling-Stationen

Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren dürfen nicht über die Restmülltonne entsorgt werden, weil sie giftiges Quecksilber enthalten. In Bremen wird deshalb das Sammelsystem bürgerfreundlich ausgebaut und die umweltgerechte Entsorgung auf allen Recycling-Stationen angeboten.


In der Europäischen Union wird die traditionelle Glühbirne nach und nach aus dem Verkehr gezogen und durch Energiesparlampen ersetzt. Energiesparlampen sind umweltfreundlich, weil sie gegenüber herkömmlichen Glühlampen weniger Energie bei gleicher Lichtleistung verbrauchen und eine sechs- bis achtfach längere Lebensdauer haben. Nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe könnte in Deutschland der jährliche Stromverbrauch um 8,5 Terrawatt-Stunden sinken, wenn Energiesparlampen eingesetzt werden. Das entspricht der Leistung von ein bis zwei Kohlekraftwerken.


Allerdings erfordert das energiesparende Licht ein Umdenken bei der Entsorgung. Denn in jeder Energiesparlampe und Leuchtstoffröhre steckt giftiges Quecksilber. Im täglichen Gebrauch ist das unschädlich, aber wenn die ausgedienten Lampen falsch- also über die Restmülltonne - entsorgt werden, belasten sie die Umwelt. Bremens Umweltsenator Dr. Reinhard Loske: „Deshalb müssen die Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren getrennt gesammelt und anschließend in speziellen Recyclinganlagen vom Quecksilber befreit werden. Dazu weiten wir für die Bürgerinnen und Bürger unser Angebot an Sammelstellen aus. Ab dem 1. Juli 2009 können die ausgebrannten Lampen auf allen 15 Recycling-Stationen in Bremen abgegeben werden“


Die Adressen der Bremer Recycling-Stationen und weitere Informationen zur Abfallwirtschaft erhalten Sie auf der Internetseite von www.entsorgung-kommunal.deExternes Angebot