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Senatskanzlei

James Last wird am 15. April im Bremer Rathaus geehrt

08.04.2009

Zur Verleihung der Senatsmedaille sind auch Bürgerinnen und Bürger eingeladen / 100 Karten werden vergeben

James Last Er gilt als einer der erfolgreichsten Musiker der Welt. Er wuchs in einem kleinen Häuschen im Stadtteil Sebaldsbrück auf, inzwischen lebt er in Florida. Zu seinen Bremer Wurzeln freilich hat sich der beliebte Musiker stets bekannt. Am 17. April feiert er seinen 80. Geburtstag. Zwei Tage zuvor ehrt ihn seine Heimatstadt mit einer ganz besonderen Auszeichnung: Bürgermeister Jens Böhrnsen wird dem Künstler am 15. April im Rahmen eines Festaktes im Bremer Rathaus die Senatsmedaille für Kunst und Wissenschaft verleihen. Einen entsprechenden Entschluss hatte der Bremer Senat am 8. Juli vergangenen Jahres gefasst. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Senat die großen Verdienste, die sich James Last um die Musik und um seine Heimatstadt Bremen erworben hat. Der Festakt in der Oberen Rathaushalle beginnt um 11 Uhr, die Laudatio auf James Last hält Bürgermeister Böhrnsen. Die feierliche Verleihung der Senatsmedaille wird musikalisch umrahmt von Jazz-Studenten der Hochschule für Künste sowie dem Cellisten Stephan Schrader.


An dem Festakt zur Verleihung der Senatsmedaille an James Last am 15, April können auch Bürgerinnen und Bürger teilnehmen. Dafür stehen insgesamt 100 Karten zur Verfügung. Wer Interesse hat, kann am Dienstag, dem 14. April zwischen 8 und 10 Uhr maximal 2 Karten pro Person im Bremer Rathaus beim Pförtner abholen.


James Last wurde am 17. April 1929 unter dem bürgerlichen Namen Hans Last im Bremer Stadtteil Sebaldsbrück geboren. Seine Leidenschaft galt schon früh– auch geprägt und gefördert durch den Vater und die älteren Brüder – der Musik. Nach dem Krieg spielte der junge Hans Last als Jazz-Musiker zunächst in Bremer Clubs, dann als Bassist im neu gegründeten Radio-Bremen-Orchester. Er selber gründete das Last-Becker-Ensemble. Schon Anfang der 50er Jahre wurde der junge Bremer Musiker drei Mal in Folge von Musikkritikern als bester Jazzbassist des Jahres ausgezeichnet, er spielte als Mitglied der „German All Stars“ zusammen mit Max Reger, Paul Kuhn, Fred Bunge und anderen hervorragenden Jazzern.

Bremen wurde das Fundament und der Ausgangspunkt seiner großen Karriere, die ihn in über 150 Länder führte. Weltweit verkaufte er über 80 Millionen Tonträger, er erhielt unter anderem 16 Platin-Schallplatten, 206 goldene Schallplatten sowie das Bundesverdienstkreuz und die Goldene Kamera. Ungeachtet seiner späteren Übersiedlung in die USA hat sich James Last stets als ‚Bremer Jung’ zu seiner Heimatstadt bekannt. Er hat sich als Botschafter Bremens um das Ansehen der Hansestadt in der Welt verdient gemacht. Mit der Verleihung der Senatsmedaille für Wissenschaft und Kunst wird dieses herausragende Engagement in besonderer Weise anerkannt und gewürdigt.