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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Blaue Karawane und Bausenator machen Winterspaziergang in die Überseestadt

05.02.2009

Am kommenden Sonnabend, dem 7. Februar werden sich Mitglieder und Freunde der Blauen Karawane um 11.00 Uhr vom Speicher XI auf den Weg machen zur Bückingstraße an der Hafenkante. Sie wollen den Ort inspizieren, an dem eine „Blaue Oase“, ein gemeinschaftliches Wohn-, Arbeits- und Lebensprojekt entstehen soll für Menschen mit und ohne Hilfebedarf. Weitere Personen, die sich dem Spaziergang anschließen wollen, sind: Der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Dr. Reinhard Loske, seine Referentin Regina Schröder, der Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Hafenkante GmbH & Co. KG, Dr. Nikolay Lutzky, Dr. Klaus Hübotter und Reiner Schümer von der Dr. Hübotter-Grundstücks-GmbH sowie Jörg Schneider vom Architekturbüro Gerlach und Schneider.


Bei heißem Kaffee, Tee und einer Suppe wird das 3.000 qm große Grundstück in Augenschein genommen und begangen werden: Mit dabei sein werden – zur Grundstücksbegrenzung –die zwei Meter großen Symbolfiguren und das blaue Kamel, wenn die Karawanenfahne in die Erde gepflanzt wird. An der Stelle sollen in Zukunft ca. 60 alte und junge, behinderte und nicht behinderte Menschen barrierefrei wohnen und z.T. auch arbeiten – inmitten einer ebenfalls neu entstehenden Nachbarschaft von wohnenden, arbeitenden oder ihre Freizeit gestaltenden Menschen. Kleinere Werkstätten, Dienstleistungs- und Praxisräume, ein Café, ein Kiosk, Ferienwohnungen, Ateliers und Veranstaltungsräume sollen in dem Projekt ein Milieu entstehen lassen, das zu einem attraktiven Anlaufpunkt für das umgebende Quartier wird.


Die Blaue Karawane e.V. – untrennbar mit der Auflösung der Anstalt Kloster Blankenburg und dem Blauen Kamel verbunden – versteht sich als ein Forum für sozialpolitische, kulturelle und psychiatriepolitische Projekte und als Brutstätte für Fantasien und Visionen. Die durch soziale Verwerfungen immer enger werdenden Räume sollen geöffnet und Solidarität und Vertrauen gestärkt werden, damit Menschen sich untereinander und außerhalb der Erwerbsarbeit etwas Wertvolles geben können.
Die „Blaue Oase“ an der Hafenkante soll ein Ort der Kultur und des Tätigseins, des Kommens und Gehens und auch des Verweilens sein. Jeder ist auf seiner Reise – also Gast und Gastgeber in einer Person.


Mit dieser Zielsetzung will Die Blaue Karawane e.V. zur Entstehung eines vitalen Stadtquartiers beitragen und als Impulsprojekt des Leitbildprozesses „Perspektive Bremen `20“ des Senators für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa und mit der tatkräftigen Unterstützung der oben genannten Akteure einer realen Utopie in der „Überseestadt Bremen“ Gestalt verleihen.


Weitere Informationen erteilen:
Klaus Pramann und Wolfgang Meyer von der Blauen Karawane,
Tel: 0421-380 17 90, info@blauekarawane.de, www.blauekarawane.de