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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Senator Nagel: Container-Terminal 4 wird noch schneller fertig

10.09.2007

Komplette Hafenanlage wird bereits Ende 2007 und damit 14 Monate früher als ursprünglich geplant an bremenports übergeben

Eines der größten europäischen Hafenbauprojekte, der Bremerhavener Container-Terminal 4, nimmt jetzt noch schneller Gestalt an. Dies hat Bremens Wirtschafts- und Häfensenator Ralf Nagel am Montag (10. September) vor dem Plenum der Handelskammer in Bremen mitgeteilt. Nagel berichtete, dass die neue Hafenanlage bereits Ende 2007 in Gänze von der Arbeitsgemeinschaft CT 4 an bremenports übergeben wird – etwa 14 Monate früher als in der ursprünglichen Planung vorgesehen. Bislang war davon ausgegangen worden, dass der ursprüngliche Fertigstellungstermin um neun Monate unterschritten werden kann. Nach der Übergabe wird der künftige Betreiber Eurogate letzte Teilflächen des etwa 90 Hektar großen Terminals asphaltieren und technisch ausstatten. Dadurch kann CT 4 dem Markt nach der Übergabe an den Betreiber im Laufe des dritten Quartals 2008 vollständig zur Verfügung stehen.


„Diese gute Nachricht kommt zur rechten Zeit“, so Senator Nagel vor der Handelskammer. „Nach wie vor wächst der Containerumschlag in Bremerhaven mit zweistelligen Zuwachsraten und damit deutlich stärker als in den langfristigen Prognosen vorhergesagt. Die knappen Kapazitäten in den großen nordwesteuropäischen Containerhäfen erfordern die zügige Bereitstellung neuer Liegeplätze und Stellflächen. Dass der Standort Bremerhaven seine Infrastruktur derart schnell ausbaut, ist ein Signal an die internationale Containerschifffahrt, über das ich mich sehr freue.“


Im Ergebnis, so Nagel, werde der Hafen wesentlich eher von weiter wachsenden Containerumschlagmengen profitieren – zum Beispiel durch die zahlreichen neuen Arbeitsplätze, die für den Betrieb von CT 4 erforderlich sind.
Nagel hob die professionelle Planung und Ausführung der Arbeiten hervor und bedankte sich dafür bei den Mitarbeitern von bremenports.

Vor etwa einem Jahr waren die Hafenplaner von bremenports und die Unternehmen der Arbeitsgemeinschaft Container-Terminal 4 noch davon ausgegangen, dass es gelingen werde, den ursprünglichen Fertigstellungstermin um etwa neun Monate zu unterschreiten. Als Gründe für den großen Baufortschritt gelten neue technische Entwicklungen beim Einbringen der neuen Spundwand, ein gegenüber der ursprünglichen Planung deutlich erhöhter Taktgrad im Stahlbetonbau bei der Herstellung der Wellenkammer und Zeitgewinne durch das konsequente Ausnutzen der milden Winter.