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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Sanierung des Autobahnzubringers Hemelingen abgeschlossen

Wieder freie Fahrt für täglich rund 32.000 Kraftfahrzeuge. Bauarbeiten mussten unterbrochen werden. Investition von 6,2 Millionen Euro

25.05.2016

Nach zwölf Monaten Bauzeit sind die Arbeiten auf dem Autobahnzubringer Hemelingen jetzt abgeschlossen. Ursprünglich sollte die Sanierung des Zubringers bereits im November 2015 beendet sein. Bei einem der letzten Gewerke, dem Einbau der Leitplanken, gab es allerdings Schwierigkeiten, die eine Änderung des Bauablaufes notwendig machten. Bei den Vorbereitungen zum Einbau der Pfosten für die Montage der Leitplanken wurde festgestellt, dass in der Vergangenheit Leitungen im Untergrund außerhalb der in den Bestandsplänen eingezeichneten Lage verlegt worden waren. Damit lagen die Leitungen teilweise genau im Bereich der einzubringenden Pfosten. In der Folge hatte das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) das Baukonzept so umgestellt, dass die Gründungen für die Leitplanken nun auf Betonfundamenten ausgeführt wurden. Der Bau der Fundamente wurde witterungsbedingt auf das Frühjahr 2016 verschoben und die Strecke zunächst über alle Fahrspuren für den Verkehr freigegeben.

"Mit der Entscheidung, die Fertigung der Betonfundamente auf das Frühjahr zu verschieben, wollten wir einen möglichen witterungsbedingten Baustopp in den Wintermonaten verhindern. Und damit das Risiko einer verwaisten Baustelle mit gesperrten Fahrspuren und unangenehmen Auswirkungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer unterbinden", sagte die Leiterin des ASV, Brigitte Pieper, anlässlich der Fertigstellung.
Für die Restarbeiten an den Schutzplanken musste in den vergangenen Wochen nochmals jeweils eine Fahrspur in beiden Richtungen gesperrt werden.

Bereits im Sanierungskonzept wurde ein lärmmindernder Asphaltbelag vorgesehen, mit dem eine deutliche Reduzierung der Lärmimmission erreicht wird. An den Kosten für die Sanierung beteiligt sich die Bundesrepublik Deutschland mit 75 Prozent.

Die Strecke, im Zuge derer sich auch der knapp 300 Meter lange "Hemelinger Brückenstrang" befindet, wurde Mitte der 1960er Jahre gebaut und befindet sich seitdem in der Baulast der Stadtgemeinde Bremen. Sie erstreckt sich mit einer Länge von rund 2,25 Kilometern in Nord-Süd-Richtung zwischen der Pfalzburger Straße und der Bundesautobahn A1 (AS Bremen–Hemelingen). Durch die Anbindung an das übergeordnete Fernverkehrsnetz kommt dem Zubringer mit einer Verkehrsbelastung von täglich mehr als 32.000 Fahrzeugen als vierspurige Kraftfahrstraße eine besondere Verkehrsbedeutung zu.