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Die Senatorin für Finanzen

Senat erhöht Ausbildungsquote

17.07.2007

Der öffentliche Sektor im Land Bremen (einschl. der Gesellschaften) stellt in diesem Jahr insgesamt 995 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Die Ausbildungsquote für den öffentlichen Dienst in Bremen erhöht sich von 8,1 % im letzten Jahr auf 8,3 % in 2007. „Wir übernehmen damit Vorbildfunktion“, betonte Finanzsenatorin und Bürgermeisterin Karoline Linnert nach der Senatssitzung.

Bürgermeisterin Linnert erläuterte weiter: „Der Senat aber auch die Wirtschaft hat eine Verantwortung gegenüber den jungen Menschen und dem Standort Bremen. Deshalb bilden wir mehr Frauen und Männer aus, als im öffentlichen Dienst benötigt werden. Mit einer qualifizierten Ausbildung haben sie bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. In vielen Branchen wird bereits über Fachkräftemangel geklagt.“

Zum 1. September 2007 werden unter anderem 12 angehende Verwaltungsfachangestellte und 14 angehende Fachangestellte für Bürokommunikation eingestellt. Zum 1. Oktober 2007 folgen 78 Anwärterinnen und Anwärter für den gehobenen Polizeivollzugsdienst. Zum 1. Dezember 2007 werden zehn Auszubildende für den mittleren Steuerverwaltungsdienst gesucht und 15 Anwärterinnen und Anwärter für den Justizvollzugsdienst.

Die Ausbildungsgesellschaft Bremen mbH (AbiG), eine Kooperation zwischen dem Land Bremen und zahlreichen Betrieben, wird 190 junge Frauen und Männer ausbilden, vor allem im handwerklichen Bereich.

Die Senatorin appelliert an Migrantinnen und Migranten, sich zu bewerben: „Der Senat hat sich fest vorgenommen, die Zahl der Zuwanderinnen und Zuwanderer im öffentlichen Dienst zu erhöhen. Deshalb werden bei Ausbildungsbörsen und Stellenausschreibungen gezielt Frauen und Männer mit Migrationshintergrund angesprochen. Bewerben Sie sich, wir brauchen ihre Erfahrungen.“

Sehr unterschiedlich fällt die Ausbildungsbereitschaft der bremischen Gesellschaften aus. Kommentar von Karoline Linnert: „Einige sind sehr engagiert, andere bilden überhaupt nicht aus. Die Zahl der Auszubildenden in den Gesellschaften ist steigerungsfähig. Da bleiben wir dran.“