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Senatskanzlei

Bremer Baháʼí-Gemeinde feiert 50-jähriges Bestehen

16.12.2015

Als der erste Baháʼí Bremens, Dr. Huschang Amai, 1965 den Grundstein zur Gründung einer Baháʼí-Gemeinde in Bremen legte, konnte er noch nicht ahnen, dass 2015 eine Feierstunde zu Ehren des 50-jährigen Bestehens der Gemeinde im Bremer Rathaus stattfinden sollte. Bürgermeister Carsten Sieling begrüßte heute (Mittwoch, 16. Dezember 2015) rund 90 Gäste im Kaminsaal. Neben den Gemeindemitgliedern waren auch Vertreterinnen und Vertreter anderer Religionsgemeinschaften gekommen. Der Bürgermeister würdigte in seinem Grußwort das interreligiöse Engagement der Baháʼí. "Der friedliche Grundgedanke Ihrer Gemeinschaft beeindruckt mich sehr. Die Solidarität mit den Armen und Schwachen unserer Gesellschaft, die Vermittlung zwischen den unterschiedlichen Religionsgemeinschaften sind zentrale und mutige Grundprinzipien."

Die Baháʼí-Gemeinde unterstützt die jährlich im Rathaus stattfindende Veranstaltung Religionen beten und ist aktiv im Verein Friedenstunnel. Nadja Niestädt, Vertreterin des Geistigen Rates der Baháʼí in Bremen, gab in ihrer Ansprache einen zeitlichen Rückblick auf 50 Jahre Baháʼí-Gemeinde Bremen. Als Vertreter des Geistigen Rates der Baháʼí in Deutschland war Dr. Hans Martin Noltenius nach Bremen gekommen, um seine Glückwünsche zu überbringen.

Bürgermeister Carsten Sieling begrüßt die Gäste der Feierstunde im Rathaus zum 50-jährigen Bestehen der Bremer Baháʼí-Gemeinde , JPG, 128.7 KB
Bürgermeister Carsten Sieling begrüßt die Gäste der Feierstunde im Rathaus zum 50-jährigen Bestehen der Bremer Baháʼí-Gemeinde

Hintergrund:
Die Baháʼí- Religion ist eine junge und anerkannte Weltreligion. In über 188 Ländern leben etwa sechs Millionen Baháʼí aus 2 100 ethnischen Gruppen. Das Bahá'í-Weltzentrum befindet sich in der Stadt Haifa (Israel), die seit 1988 eine Städtepartnerschaft mit Bremen verbindet.

Mehr Informationen unter www.bremen.bahai.de

Foto: Anja Raschdorf