Sie sind hier:

Senatskanzlei

Bürgermeister Sieling: Menschenrechte, Offenheit und Toleranz weltweit achten

Chanukka-Fest im Bremer Rathaus – Jahresempfang zu Ehren der Jüdischen Gemeinde

15.12.2015
Bürgermeister Sieling:  Weltweit die Menschenrechte achten, jpg, 52.5 KB
Bürgermeister Sieling: Weltweit die Menschenrechte achten

Gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde hatte Bremens Bürgermeister Dr. Carsten Sieling zum Jahresempfang in das Rathaus eingeladen. Der Empfang fand am 15. Dezember 2015 anlässlich des Chanukka-Festes, dem jüdischen Lichterfest, in der Oberen Rathaushalle statt.

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung und genossen die feierliche Stimmung im Rathaus der Hansestadt. Bürgermeister Carsten Sieling: "Die Jüdische Gemeinde ist in unserem Stadtleben präsent und ihre Stimme hat Gewicht. Sie ist an vielen Aktivitäten beteiligt, die das Zusammenleben der Menschen erleichtern. Und sie kämpft mit uns gegen alle Formen der Menschenfeindlichkeit, setzt sich ein für die Würde jedes Menschen." Der Bürgermeister setzte sich in seiner Rede für die weltweite Achtung der Menschenrechte, für Offenheit und Toleranz ein. Sieling: "Die Demokratie lebt vom politischen Engagement. Wir brauchen Menschen mit Zivilcourage, mit Selbstbewusstsein, mit Widerstandskraft, mit kritischem Geist, mit Empfindsamkeit für Unrecht und Recht. Wir müssen handeln, wo Menschen ihrer Menschenrechte beraubt werden, wo Minderheiten benachteiligt und unterdrückt werden. Wir brauchen ein politisches, geistiges und kulturelles Klima, das durchdrungen ist von Respekt und Anerkennung, von der Würde eines jeden Menschen."

Gruppenfoto zu Beginn des Jahresempfanges, jpg, 38.6 KB
Gruppenfoto zu Beginn des Jahresempfanges

Neben dem Bürgermeister sprachen noch Landesrabbiner Netanel Teitelbaum, Elvira Noa, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Bremen, Rogel Rachman, Gesandter Botschaftsrat der Israelischen Botschaft in Deutschland sowie Tzvi Avisar, Gründer und Präsident der zionistischen Organisation "Over the rainbow" zu den Gästen. Der Abend wurde musikalisch von der 12. Klasse der Freien Waldorfschule Bremen-Osterholz begleitet.

Foto: Senatspressestelle