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Variationen des Tötens interessieren sie nicht
Düsseldorfer Krimiautorin Maeve Carels auf dem roten Sofa

31.01.2001

Zu Gast auf dem roten Sofa der Krimibibliothek der Stadtbibliothek (Vor dem Steintor 37) im Gespräch mit Jürgen Alberts ist am kommenden Dienstag (6. Februar) um 20 Uhr, die Krimiautorin Maeve Carels. Mit Variationen des Tötens hält sich die 45-jährige Ostfriesin, die seit 1996 bereits Acht Romane vorlegte, nicht lange auf. Wichtiger ist es ihr, Wertvorstellungen zu vermitteln anhand von Charakteren, an denen entlang sie die Handlungsfäden spinnt. „Die Themen fallen mir zu, biografische Bezüge sind rar“. Nach einem Volontariat beim "Jeverschen Wochenblatt", Tätigkeit in der Sozialarbeit und Fachabitur, arbeitete Maeve Carels in verschiedenen Berufen, ehe sie sich in Düsseldorf niederließ - "wo ich eigentlich nur studieren wollte". Während dieser Zeit begann sie, Kriminalgeschichten zu schreiben, und "als eine dieser Geschichten unvorhergesehenerweise eine Länge von 200 Seiten erreichte", brach sie das Studium ab und finanzierte ihre schriftstellerische Arbeit bis zu ihren ersten Erfolgen unter anderem als Briefträgerin, Schreibkraft, Fließbandarbeiterin, Redakteurin des Computerinformationsdienstes einer Nachrichtenagentur und als Wahrsagerin. Carels debütierte als Krimiautorin mit „Arnies Welt“ (1996), an dessen Schauplatz, dem fiktiven friesischen Ort "Geverensand", sie auch „Rabenkind“ (1997), „Julias Orakel“ (1997) und „Das Kuckucksnest“(1999) ansiedelte. Daneben entstanden weitere Krimis: „Hot Line“ (1997); „Lieb Töchterlein“ (1998); „Schneewittchens Unschuld“ (1999) und „Raphaels Traum“ (2000).