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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Fast 300 neue Stellen für Hafenarbeiter innerhalb eines Jahres

10.02.2006

Senator Kastendiek: „Investitionen in unsere Häfen zahlen sich aus.“

Die dynamische Entwicklung des Umschlags in den bremischen Häfen sorgt für neue Beschäftigung an der Weser. Wie Wirtschafts- und Häfensenator Jörg Kastendiek mitteilte, ist die Zahl der Hafenarbeiter von Dezember 2004 bis Januar 2006 um mehr als 10 Prozent gestiegen. „Damit wird die wachstumsstarke Hafenwirtschaft ihrer Verantwortung für den Arbeitsmarkt im Land Bremen voll und ganz gerecht“, freute sich der Senator.


Kastendiek stellte die aktuellen Zahlen des Unternehmensverbandes Bremische Häfen vor. Danach stieg die Gesamtzahl der Hafenarbeiter im Zwei-Städte-Staat vom 31. Dezember 2004 bis zum 31. Dezember 2005 von 2889 auf 3149, eine Zunahme von 260 Stellen. Da zum 1. Januar 2006 weitere 31 Hafenarbeiter neu eingestellt wurden, stieg die Gesamtzahl der neuen Arbeitsplätze sogar auf 3180 an.
Senator Kastendiek: „Innerhalb eines Jahres ist damit ein Plus von 291 Stellen zu verzeichnen – ein eindeutiger Beweis der zunehmenden Bedeutung unserer Häfen für die Sicherung und Schaffung sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze.“


Das überwiegende Teil der Neueinstellungen entfiel auf die Übersee-
häfen am Standort Bremerhaven. Hier hatte die Job-Statistik des Unternehmensverbandes Bremische Häfen zum 31. Dezember 2004 noch 2156 Hafenarbeiter gezählt. Am 31. Dezember 2005 waren es bereits 2389 Hafenarbeiter (plus 233). Zum 1. Januar 2006 wurden dann weitere 28 Personen eingestellt. Damit stieg die Zahl der Hafenarbeiter in der Seestadt seit Ende 2004 um 261 auf jetzt 2417. „Das ist eine großartige Entwicklung für den Arbeitsmarkt Bremerhaven“, so Kastendiek.


Auch auf den Anlagen in Bremen-Stadt werden wieder mehr Hafen-
arbeiter gebraucht. Ihre Zahl nahm von 733 (31. Dezember 2004) auf 760 (31. Dezember 2005) zu. Zuletzt (1. Januar 2006) registrierte die Statistik in der Hansestadt 763 Hafenarbeiter.
„Fast 300 neue Arbeitsplätze bestätigen, dass die Investitionen in unsere Häfen richtig und notwendig waren“, sagte Senator Kastendiek.


Wie Kastendiek hinzufügte, sorgt das anhaltende Wachstum des Umschlags nicht nur für neue Beschäftigung im klassischen Bereich der Hafenarbeiter. Auch in anderen Berufsfeldern (Logistik, Distribution, technische Aufgaben) sind neue Stellen geschaffen worden. Dies zeigt der Blick auf den Container-Terminal „Wilhelm Kaisen“.
Dort entstanden allein bei den Unternehmen Eurogate, MSC Gate Bremerhaven und North Sea Terminal Bremerhaven im vergangenen Jahr 220 neue Arbeitsplätze. 90 von ihnen sind laut Unternehmensverband Bremische Häfen dem Bereich Hafenarbeiter zuzuordnen.