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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

„Mehr touristische Attraktivität für Bremen - eines der Hauptziele bremischer Sanierungspolitik“

19.12.2003

Ansprache von Wirtschaftssenator Perschau zum „Soft-Opening“ des Space Center

„Mit der heutigen Vor-Eröffnung des Space Centers wird das Kernstück des Space Park Bremen der Öffentlichkeit vorgestellt. Mehr als die Hälfte der privaten Investitionen in Höhe von insgesamt rund 500 Millionen Euro sind hierfür aufgewendet worden. Das Gelände, auf dem wir uns heute befinden, ist das Gelände der ehemaligen AG Weser. Ihr Konkurs in 80er Jahren stand symbolhaft für den verschleppten Strukturwandel in Bremen und Bremerhaven. Die Erkenntnis und der politische Wille, die Wirtschaftsschwäche Bremens aktiv zu bekämpfen, prägt die Arbeit der vergangenen acht Jahre. Die Politik der aktiven Sanierung setzt darauf, dass Bremen und Bremerhaven mittel- und langfristig ihre wirtschaftliche Strukturschwäche überwinden. Die Stärkung des Dienstleistungssektors und die Steigerung der touristischen Attraktivität Bremens sind dabei Hauptziele des Investitionssonderprogramms und unserer Sanierungspolitik. Das Space Center und der Space Park spielen dabei eine herausragende Rolle. Bremen ist der wichtigste Raumfahrtstandort Europas – mit dem Space Center wird dies auch für viele Menschen aus nah und fern erfahrbar werden. Es das Image Bremens prägen. Wir verbinden daher mit dem größten europäischen Indoor-Erlebnispark zu Raumfahrt und Abenteuer im Weltall hohe Erwartungen.


Meine Damen und Herren,


die heutige Vor-Eröffnung ist Anlass für mich, allen zu danken, die an der Verwirklichung dieses großen Projektes in den vergangenen Jahren unermüdlich und trotz aller unvorhersehbarer Schwierigkeiten und – zum Teil auch unqualifizierter Kritik – mitgewirkt haben. Das gilt für die Kolleginnen und Kollegen im Senat, für die Mitarbeiter in den senatorischen Behörden und bei den privaten Investoren. Es gilt der Geschäftsführung der Space Center Betriebs GmbH, insbesondere Herrn David H. Schmitt, – aber auch Herrn Dr. Wolfgang Wilke und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich von der Vision ihres Chefs haben anstecken und motivieren lassen. Ich danke auch allen Arbeitern, Handwerkern und Technikern, die zum Gelingen des Projekts Space Park beigetragen haben.

Dieser Tag ist ein guter Tag. Alle, die daran mitgewirkt haben, können stolz auf das Geleistete sein. Ich bin mir sicher, dass der Space Park die Attraktivität Bremens für Touristen weiter stärken wird. Jeder Besucher des Space Centers ist wichtig und hochwillkommen – nicht nur für Betreiber und Investoren, sondern auch für unser Land. Ich wünsche Ihnen allen einen erfolgreichen Start – zum Wohle aller Beschäftigten und Wohl der Freien Hansestadt Bremen.“