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Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation

Deutliches Plus bei Containern und klassischem Stückgut belebt Umschlag in der Hafengruppe Bremen / Bremerhaven

12.03.2003

Die Hafengruppe Bremen / Bremerhaven ist mit einem deutlich gewachsenen Seegüterumschlag in das neue Jahr gestartet. „Der Gesamtumschlag an den Kajen des Zwei-Städte-Staates lag im Januar 2003 mit 3,787 Millionen Tonnen um 10,1 Prozent über dem Ergebnis von Januar 2002“, teilte Wirtschafts- und Hafensenator Josef Hattig am Mittwoch (12.3.2003) mit. Im Januar 2002 waren in den bremischen Häfen lediglich 3,441 Millionen Tonnen Seegüter gelöscht und geladen worden. Starke Zuwächse registrierten Hattigs Statistiker vor allem beim Umschlag von Containern und konventionellem Stückgut.


Am Standort Bremerhaven stieg der Seegüterumschlag im Januar-Vergleich von 2,473 auf 2,718 Millionen Tonnen (plus 9,9 Prozent). Bremen-Stadt brachte es sogar auf ein Plus von 10,4 Prozent. Dort erhöhte sich die Umschlagsleistung gegenüber Januar 2002 von 0,968 auf 1,069 Millionen Tonnen.


Mit 245.337 Containern (TEU) konnten die bremischen Häfen 2003 ein neues historisches Januar-Ergebnis erzielen. Gegenüber Januar 2002, als insgesamt 219.791 TEU umgeschlagen worden waren, entsprach dies einer Zunahme von 11,6 Prozent.


Mit diesem dynamischen Wachstum konnte sich der Boxen-Umschlag in der Seestadt erneut von der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung in der Bundesrepublik abkoppeln. Senator Hattig: „Wegen seiner ausgeprägten Drehscheiben-Funktion für große Teile Europas ist ein Hafen wie Bremerhaven zum Glück nicht nur von der wirtschaftlichen Entwicklung im eigenen Land abhängig.“


Am Auto-Terminal Bremerhaven, dem Schwerpunkt der Ro/Ro-Verkehre in den bremischen Häfen, registrierte die BLG Logistics Group im Januar 2003 einen Umschlag von insgesamt 103.759 Fahrzeugen. Dies waren 6,6 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresmonat. Dabei wurden die Zuwächse ausschließlich im Export verzeichnet.


Auf Zuwachs standen die Signale auch in den Häfen von Bremen-Stadt. Dort stieg das Stückgutaufkommen im Januar 2003 gegenüber Januar 2002 von 234.000 auf 340.000 Tonnen (plus 45,3 Prozent), während der Massengutumschlag mit 729.000 Tonnen stagnierte. Auf der Habenseite verbuchte man in Bremen-Stadt vor allem starke Zuwächse beim Umschlag von Eisen- und Stahlprodukten (auf 199.000 Tonnen, plus 64,5 Prozent) sowie von Waldprodukten (auf 91.000 Tonnen, plus 24,7 Prozent). Dagegen sank der Import von Erzen gegenüber Januar 2002 um 5,6 Prozent auf 368.000 Tonnen.


Das Wachstum des Seegüterumschlags ging im Januar 2003 mit einer steigenden Zahl von Schiffsankünften einher. Die Statistiker zählten an den Kajen 728 Handelsschiffe. Dies waren 32 mehr als im Januar 2002.