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Der Senator für Inneres

Stadtamt sucht zur Überbrückung nach studentischen Aushilfen und Pensionären

Hohe Flüchtlingszahlen stellen Amt vor große Herausforderungen

23.09.2015

Das vom Senat beschlossene "Dritte Sofortprogramm" sieht aufgrund der hohen Zuwanderung von Flüchtlingen unter anderem vor, dass das Stadtamt 41 zusätzliche Vollzeitstellen erhält. Bis die künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgewählt und eingestellt sind, sollen studentische Hilfskräfte in der Abteilung "Aufenthalt und Einbürgerung" und in den BürgerServiceCentern eingesetzt werden. Darüber hinaus sollen auch Pensionäre befristet beschäftigt werden.

Innensenator Mäurer begrüßte diesen Schritt. "Diese Entscheidung bedeutet eine Chance, die großen Herausforderungen, vor denen das Amt steht, schneller und flexibler zu bewältigen. Zugleich zeigte er sich erfreut darüber, dass eine Verständigung über das Überbrückungsprogramm zwischen der Amtsleitung und dem Personalrat des Stadtamtes innerhalb eines Tages möglich war.

Stadtamtsleiterin Marita Wessel-Niepel dazu: "Es geht nicht nur um die Bearbeitung der aufenthaltsrechtlichen Angelegenheiten der Flüchtlinge. Viele Behörden, die für die Betreuung und Integration der Flüchtlinge verantwortlich sind, benötigen die im Stadtamt erfassten Daten. Aktuelle Meldedaten sind z.B. Voraussetzung, damit Flüchtlingskinder schnell einen Platz in Kindergärten und Schulen erhalten. Hier darf es zu keinen langen, unvertretbaren Wartezeiten kommen."