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Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen

Bremen bleibt Vorreiter bei Breitbanddatenkommunikation Senat beschließt neues Konzept!

19.12.2000

"Mit dem heute beschlossenen neuen Konzept "Zukünftige Gestaltung der breitbandigen Datenkommunikation im Land Bremen" erhält Bremen seine Vorreiterrolle bei der breitbandigen Datenkommunikation in Deutschland. Die bremischen Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen können weiterhin auf eine leistungsfähige Infrastruktur zugreifen", betonen gemeinsam Wirtschafts- und Häfensenator Josef Hattig und Wissenschafts- und Bildungssenator Willi Lemke.


Das neue Konzept sieht vor, das bisherige Landesbreitbandnetz zu modernisieren. Mit Hilfe eines neu einzurichtenden Netzknotens werden die Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen Bremens und alle interessierten Unternehmen an die breitbandigen Kommunikationsnetze verschiedener Carrier angeschlossen. Die Kosten der Anbindung der Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen trägt der Senator für Bildung und Wissenschaft.


Das neue Konzept trägt den bisherigen ordnungspolitischen Bedenken Rechnung. Durch das neue Konzept entfällt der Netzbetrieb, das Land tritt nicht mehr in Konkurrenz zu privaten Anbietern. Interessierte Unternehmen können sich bei den privaten Carriern zu Marktpreisen an die Breitbandnetze anschließen. Damit erhält das Land Bremen eine innovative, den technischen Entwicklungen gegenüber offene, und bedarfsgerechte Plattform für breitbandigen Datenverkehr. Diese sichert für Wirtschaft und Wissenschaft eine breitbandige Kommunikationsinfrastruktur und ermöglicht für weitere Benutzergruppen, beispielsweise für den Gesundheits-/ Klinik- oder Schulbereich eine spätere Integration.


Konkret haben bereits die BREKOM und die Nordcom ihre Beteiligung an diesem Modell zugesichert, mittelfristig werden sich auch andere Carrier an diesem Modell beteiligen und ihre Kommunikationsnetze, wie beim Telefonnetz selbstverständlich, miteinander verbinden.


"Damit stellen wir eine moderne Kommunikationsinfrastruktur zur Verfügung, die Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen nutzen können. Die Dauer des Modellvorhabens hängt nicht unmaßgeblich von der Akzeptanz der Nachfrager ab", so Senator Hattig.