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Senatskanzlei

Bundesverdienstkreuze für Emmy Brüggemann und Udo Seinsoth

Emigholz: "Auszeichnung für herausragendes Engagement und Leidenschaft"

30.06.2015
Ordensverleihung im Kaminsaal des Bremer Rathauses: Staatsrätin Carmen Emigholz, Udo Seinsoth und Emmy Brüggemann, jpg, 53.0 KB
Ordensverleihung im Kaminsaal des Bremer Rathauses: Staatsrätin Carmen Emigholz, Udo Seinsoth und Emmy Brüggemann

Der Bundespräsident hat Emmy Brüggemann und Udo Seinsoth mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Orden wurden heute (30. Juni 2015) im Rahmen eines Senatsempfanges von Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz im Bremer Rathaus überreicht. Die Staatsrätin: "Emmy Brüggemann und Udo Seinsoth haben sich um unser Land verdient gemacht. Beide erhalten die Auszeichnung für herausragendes Engagement und Leidenschaft, werden geehrt für den Einsatz über das Alltägliche hinaus."

Emmy Brüggemann wurde für ihr besonderes Engagement im Bereich der Seniorenarbeit ausgezeichnet. Sie war seit dem Jahr 1978 Mitglied der Bremer Seniorenvertretung in der Stadtgemeinde Bremen und an deren Aufbau sowie dem der Landesseniorenvertretung beteiligt. Darüber hinaus hat sie sich für die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Stadtteilbeiratsarbeit eingesetzt.

Udo Seinsoth wurde für sein besonderes Engagement im Bereich der zeitgenössischen Literatur und Kunst in der Freien Hansestadt Bremen geehrt. Seit Mitte der 1970er Jahre ist er ein Wegbereiter der literarischen und künstlerischen Avantgarde gewesen und war im Jahr 1980 Gründungsmitglied der 'Gesellschaft für Aktuelle Kunst' sowie Mitstreiter für ein Museum der zeitgenössischen Kunst in Bremen, dem Museum Weserburg.

Staatsrätin Emigholz: "Für unsere Gesellschaft ist Gleichgültigkeit eine große Gefahr: Gelingende Demokratie hängt auch davon ab, dass es Menschen gibt, die das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen. Emmy Brüggemann und Udo Seinsoth sind herausragende Beispiele für eine Gesellschaft, in der trotz voranschreitender Individualisierung das ‚Wir‘ nicht in Vergessenheit gerät."

Foto: Senatspressestelle/Anja Raschdorf