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Der Senator für Inneres

Pressemitteilung mit Foto „Langfinger machen niemals Urlaub“

25.07.2006

Bürgermeister Röwekamp verteilt neue Broschüre zur Sicherheit auf Reisen
an Bremer Fluggäste


Besonders in der Ferienzeit nutzen Diebe die lockere entspannte Atmosphäre der Urlauber aus und greifen zu. Am Urlaubsort, auf der Fahrt oder schon am Flughafen bieten sich viele Gelegenheiten für Diebe und Räuber, warnt Bürgermeister und Innensenator Röwekamp: „Die Beachtung einiger wichtiger Regeln verhindert unnötigen Stress und böse Überraschungen während der schönsten Zeit des Jahres!"

Gemeinsam mit Mitarbeitern der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle verteilte Bürgermeister Röwekamp am Dienstag (25. Juli 06) an Ferienfluggäste auf dem Bremer Flughafen die aktuell erschienene Broschüre „Langfinger machen niemals Urlaub!“ Darin hat die Polizei die wichtigsten Sicherheitstipps für Reisende kompakt und auf einen Blick zusammengefasst.

Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle rät allen Urlaubern:

  • Lassen Sie keine Wertsachen im Auto, auch nicht „versteckt“ im Kofferraum!
  • Geld, Schecks, Kreditkarten, Ausweise und sonstige Papiere sollten in verschlossenen Innentaschen der Kleidung getragen werden. Noch besser: in einem Brustbeutel oder einer Gürtelinnentasche dicht am Körper.
  • Vorsicht im Gedränge größerer Menschenmengen. Oftmals sind Taschendiebe gerade an Haltestellen, an Touristenattraktionen, an Flughäfen, an Bahnhöfen sowie in Bussen und Bahnen besonders aktiv.

Vor Antritt der Reise sollte auf die Sicherheit der eigenen vier Wände geachtet werden. Überquellende Briefkästen, ständig heruntergelassene Rollläden oder auch unbeleuchtete Wohnungen in der Nacht, sind für „ungebetene Gäste“ geradezu Einladungen, entsprechend aktiv zu werden.
Tipp der Polizei: Bitten Sie Freunde oder Nachbarn, sich um das Haus oder die Wohnung zu kümmern, damit die Abwesenheit nicht sofort bemerkt wird.

Aber auch am Urlaubsort lauern Gefahren. Gerade dort wird von den Urlaubern das bargeldlose Bezahlen mit Kreditkarte, der ec-Karte, der Lastschrift oder dem elektronischen Zahlungsverkehr als selbstverständlich und bequem angesehen.
Auch hier bitte Vorsicht! Häufig gelangen die Täter durch Raub oder Diebstahl in den Besitz der Zahlungskarte. Durch unrechtmäßiges Auslesen und Abspeichern der Magnetstreifendaten oder durch Ausspähen der PIN oder beim Bezahlen im Ladengeschäft ist können die Täter an die Daten gelan-gen. Hier ist absolute Wachsamkeit angezeigt.

An Geldautomaten sollten Sie Ihr Umfeld genau beobachten. Achten Sie auf die äußere Beschaffenheit des Geldautomaten, melden Sie auffällige Veränderungen sofort an die Polizei!
Wie Sie sich insgesamt gegen Missbrauch Ihrer Zahlungskarte wirksam schützen können erfahren Sie durch die Broschüre: „Vorsicht Karten-Tricks! – So schützen Sie sich vor dem Missbrauch Ihrer Zahlungskarte“.
Weitere Hinweise und Tipps erhalten Sie in der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle, Am Wall 196a, 28195 Bremen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.polizei-beratung.de

[Foto: Senator für Inneres und Sport]