Sie sind hier:

Der Senator für Inneres

Verloren, gefunden und übers Internet wieder gefunden: Bremer Fundamt geht online

23.09.2005

Innensenator Röwekamp: „Suche nach verlorenen Gegenständen ist jetzt einfacher und noch erfolgversprechender“

Das Fundamt des Bremer Stadtamtes ist ab sofort auch online zu erreichen.


Link zu FundInfo:
http://www2.bremen.de/info/skp/stadtamt/fundsachen.htm

Mit der Internetanwendung FundInfo kann nun in der Hansestadt jederzeit bequem von zu Hause aus nach verlorenen Gegenständen gesucht werden. Die Mitarbeiter des Fundamtes an der Stresemannstraße stehen während der Öffnungszeiten für persönliche oder telefonische Anfragen auch weiterhin zur Verfügung – und stützten sich ebenfalls auf die neue Technik. „Die Suche nach verlorenen Gegenständen wird damit jetzt einfacher und auch erfolgversprechender“, erklärte der Senator für Inneres und Sport, Bürgermeister Thomas Röwekamp, am Freitag (23. September). Gerade im erfahrungsgemäß eher schwierigen Bereich der Vermittlung verlorener Schlüssel ist dies seit dem Start von FundInfo bereits mehrfach zur Freude der Bürger gelungen. Die ersten Erfahrungen mit dem neuen System sind positiv. Circa 200 Gegenstände sind in dem seit Anfang September gestarteten Verfahren bereits erfasst.


Da „FundInfo“ bereits in zahlreichen Umlandgemeinden eingesetzt wird, bietet sich ein weiterer Vorteil: Unabhängig davon, in welcher der beteiligten Kommunen der Gegenstand verloren wurde, muss nur noch ein Fundamt persönlich oder via Internet aufgesucht werden. Die Abfrage kann dann – über sonstige Zuständigkeitsgrenzen hinaus – mit Hilfe eines selbst bestimmten Umkreises erfolgen. Der Nutzer definiert einen Suchraum sowie den verlorenen Gegenstand und sieht alle entsprechenden Fundsachen der gewählten Region, soweit die Fundbüros an FundInfo angebunden sind. Da Fundinfo auch in Umlandgemeinden eingesetzt wird, funktioniert die Suche gebietsübergreifend. Wer also in Bremen mit einem Radius von z. B. 50 Kilometern sucht, findet das Fundstück auch, wenn es in Weyhe, Lilienthal oder Stuhr abgegeben wurde.


Wer nicht über einen Internet-Zugang verfügt, erhält die gleiche Auskunft per Telefon oder persönlich im Fundbüro, wo die Suche mit Fundinfo für ihn durchgeführt wird. Gleichzeitig ist FundInfo ein Instrument zur Verwaltung von Fundsachen. Fundinfo unterstützt auch die Geschäftsprozesse der Fundsachenverwaltung und optimiert so die Arbeit im Fundbüro. Fundsachen aus Bremen werden seit dem 1.9.2005 erfasst; ältere Gegenstände, die bis zum 31.08.2005 beim Fundamt abgegeben wurden, sind im Internet noch nicht zu finden.


Bürgermeister Thomas Röwekamp begrüßte die Einführung von FundInfo als weiteres Beispiel, wie moderne Technik gleichermaßen für Bürger und Verwaltung Vorteile bringt: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtamtes stellen hier abermals ihre Flexibilität unter Beweis und gehen auch übers Internet neue Wege. Davon profitieren auch die Bürgerinnen und Bürger. Ich würde mich freuen, wenn alle Menschen, die in der Hansestadt wie auch im Bremer Umland einen verlorenen Gegenstand suchen, durch FundInfo ihr Eigentum wieder rasch zurückbekommen würden.“

Die Bremer Innendeputation hatte die Einführung von Fundinfo auf ihrer jüngsten Sitzung im September ebenfalls begrüßt. Das Projekt wurde durch das Innenressort geleitet und nun fristgerecht in der ersten Stufe abgeschlossen. Die Auswahl von Fundinfo ist auch ein Ergebnis der Zusammenarbeit mit Kreisen, Städten und Gemeinden aus dem Umland, mit denen zusammen Bremen das Regionale Netzwerk (RegNet) E-Government Bremen/Niedersachsen gegründet hat.