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Der Senator für Inneres

Röwekamp: Polizei und Feuerwehr sind auf den Bremer Freimarkt gut vorbereitet

14.10.2004

Bewährtes Sicherheitskonzept und verstärkte Alkoholkontrollen - Innensenator gegen Alkopos

„Bremens fünfte Jahreszeit kann kommen. Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr sind auf den Freimarkt gut vorbereitet“, erklärt der Senator für Inneres und Sport, Thomas Röwekamp, zum Sicherheitskonzept anläßlich des 969. Bremer Freimarkts, der morgen (15. Oktober) beginnt.

Die Gewährleistung eines störungsfreien Verlaufs des 17-tägigen Volksfestes auf der Bremer Bürgerweide und die Stärkung des Sicherheitsgefühls sowohl der Besucher wie auch der Schausteller gehören zu den wichtigsten Zielen der polizeilichen Arbeit in den kommenden beiden Wochen. „Eine deutlich sichtbare Polizeipräsenz soll das Sicherheitsgefühl aller Gäste stärken und potentielle Straftäter abschrecken. In diesem Jahr legen wir ein besonderes Augenmerk auf Alkohol und Jugendschutz“, kündigte Senator Röwekamp an.

„Die Freimarktbesucher sollen fröhlich und ausgelassen feiern können, aber wer alkoholisiert Auto fährt, riskiert nicht nur seinen Führerschein, sondern Menschenleben“, mahnte Röwekamp. „Die Polizei wird zur Freimarktzeit im Stadtgebiet mit Schwerpunkt-Kontrollen gegen Alkohol und Drogenmißbrauch vorgehen.“ Außerdem werden die Beamten auf der Bürgerweide und im Umfeld des Hauptbahnhofes verstärkt auf die Einhaltung der Jugendschutzvorschriften achten. „Wir müssen Kinder und Jugendliche insbesondere vor den Gefahren der so genannten Alkopops schützen“, so Röwekamp weiter. „Unser Freimarkt braucht keine Alkopops! Diese überzuckerten alkoholischen Mixgetränke verführen teils schon Kinder zum Alkoholkonsum. Nach unseren Beobachtungen werden die Alkopops meist schon vorher konsumiert oder zum Freimarkt mitgebracht, dennoch würde ein freiwilliger Verzicht auf den Ausschank von Alkopops auf dem Freimarkt helfen, das Problem einzudämmen. Ich habe daher in einem Schreiben an alle Schankbetriebe die Schausteller gebeten, keine Alkopops auszuschenken.“

Innensenator Röwekamp kündigte an, das Thema auch auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Marktausschusses setzen zu wollen. Zusammen mit Schaustellerverbänden, Verwaltung und Vertretern der Bürgerschaftsfraktionen sollen dann die Erfahrungen des diesjährigen Freimarkts – insbesondere unter dem Aspket Jugendschutz – ausgewertet werden.


Wesentliches Element des Sicherheitskonzeptes der Polizei für den Bremer Freimarkt wird wie in den vergangenen Jahren die sog. Freimarktwache sein. Die Polizei Bremen wird auch in diesem Jahr eine Polizeiwache auf dem Freimarktgelände einrichten, die in der Zeit von Mittags bis Marktende mit diensterfahrenen Polizeibeamten besetzt sein wird. Die Feuerwehr Bremen sorgt dafür, dass alle erforderlichen Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes getroffen werden. Darüber hinaus sind Feuerwehr und Sanitätsdienst auf dem Freimarkt in bewährter Weise mit Einsatzkräften präsent und können bei eventuellen Unglücksfällen schnell und kompetent eingreifen. Rettungskräfte mit ehrenamtlichen Sanitätern sind ebenfalls in das Gesamtkonzept eingebunden.


Thomas Röwekamp, der in seiner Funktion als „Freimarktsenator“ das Volksfest am morgigen Freitag (15. Oktober, 18.00 Uhr, Bayernzelt) offiziell eröffnen wird, wünscht den eingesetzten Kräften und allen Besuchern einen ruhigen Verlauf der Großveranstaltung.