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Der Senator für Inneres

Stadtbibliothek Bremen stellt sich bundesweitem Leistungsvergleich

22.07.2002

Auch im Jahr 2001 hat sich die Stadtbibliothek Bremen wieder dem von der Bertelsmann Stiftung und dem Deutschen Bibliotheksverband organisierten freiwilligen Leistungs- und Angebotsvergleich der Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland gestellt, dessen Ergebnisse soeben im sogenannten BIX=Bibliotheksindex veröffentlicht wurden.

Die Zahl der teilnehmenden Bibliotheken verdoppelte sich seit dem Start dieses Projekts 1999 auf mehr als 200 der 2.000 deutschen Stadtbibliotheken. In der Kategorie der Bibliotheken in Städten über 100.000 Einwohner stieg gegenüber 2000 im Jahr 2001 die Zahl der beteiligten Bibliotheken sogar von 28 auf 35 und die Stadtbibliothek Bremen rangiert mit Platz 20 weiterhin im Mittelfeld, bewegt sich aber bereits kontinuierlich auf die oberen Vergleichsränge zu. Den Spitzenplatz nimmt die Stadtbibliothek Bremen wie schon im Vorjahr bei den Internet-Dienstleistungen ein.

Im Feld der großen Großstädte haben sich 2001 neben Bremen und Dresden nun erstmals auch die Städtische Bibliothek Leipzig sowie die Stadtbibliothek Bochum beteiligt. Innerhalb dieses Vergleichsringes auf der Basis der Einwohnerzahl zwischen 400.000 und 600.000 nimmt die Stadtbibliothek Bremen in allen 4 Bewertungskategorien – Auftragerfüllung und Wirtschaftlichkeit, Kunden- und Mitarbeiterorientierung - Platz 3 ein. Hinsichtlich der Erneuerungsquote, das ist der Zugang an neuen Büchern und Medien, bietet die Stadtbibliothek Bremen ihren Kundinnen und Kunden das aktuellste Angebot!

Insbesondere innerhalb dieser Größenklasse hofft die Bremer Stadtbibliothek auf die Beteiligung weiterer der 17 möglichen Bibliotheken in den nächsten Jahren, um im externen Vergleich mit möglichst vielen ihre Leistungsfähigkeit deutlich zu machen.
Mit der Teilnahme an diesem ehrgeizigen, wenn auch nicht repräsentativen Benchmarking-Projekt zeigt sich die Bremer Stadtbibliothek als Lernende Organisation und nutzt die Chancen des Vergleichs mit dem Ziel, Defizite und Stärken zu erkennen. So erhalten die laufenden innerbetrieblichen Verbesserungsprozesse neue Impulse, Schwachstellen können beseitigt und Stärken weiter ausgebaut werden, wobei der Optimierung der Dienstleistungen für unsere Kundinnen und Kunden zum einen und dem wirtschaftlichen und zielgerichteten Ressourceneinsatz zum anderen besondere Bedeutung zukommt. Besondere Bedeutung bei der Darstellung hat die Tatsache, dass die Stadtbibliothek Bremen derzeit noch nicht über eine Zentralbibliothek notwendiger Größe und Leistungsfähigkeit verfügen kann. Das Jahr 2004 - Eröffnung der Zentralbibliothek am Wall - wird hier eine neue Dimension eröffnen!