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Der Senator für Inneres

Staatsrätin Motschmann: Bau einer Leichtathletikbahn nicht sinnvoll

05.06.2002

Ortstermin mit Mitgliedern der Sportdeputation und des Leichtathletik-Verbandes im Weser-Stadion

„Der Bau einer Leichtathletikbahn ist auf Grund der Sichtverhältnisse im umgebauten Weserstadion nicht sinnvoll.“ Dies erklärte die Staatsrätin für Sport, Elisabeth Motschmann, nach einem Ortstermin mit Mitgliedern der Sportdeputation, des Fraktionsvorsitzenden der CDU, Jens Eckhoff, sowie Vorstandsmitgliedern des Bremer Leichtathletik-Verbandes.


Die im Frühjahr 1999 erstellte Machbarkeitsstudie enthielt bereits Zeichnungen, die die eingeschränkten Sichtlinien für die drei Außenbahnen zeigten.


„Diese Machbarkeitsstudie war keine Geheimstudie, sondern lag den Entscheidungsträgern vor. Damals stand das große Ziel der WM-Bewerbung und die Konkurrenzfähigkeit des Weserstadions so im Vordergrund, dass die eigentlich notwendigen Diskussionen um die Sichtverhältnisse bei Leichtathletik-Großveranstaltungen nicht bzw. nicht hinreichend geführt wurden“, erklärte Elisabeth Motschmann.


Die Staatsrätin weist im übrigen darauf hin, dass sich an dem ursprünglichen Sachstand durch die konkrete Bauausführung (30 cm tiefer als die Planung 1999) nur geringfügig etwas geändert hat.


Da es weder einen Beschluss, noch die notwendigen Mittel für die Laufbahn gibt, können wir heute im Ergebnis nur feststellen: „Die Option für eine Laufbahn kann nicht eingelöst werden“, so Elisabeth Motschmann.