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Der Senator für Inneres

Das Statistische Landesamt Bremen teilt mit: 1600 zusätzliche Arbeitsplätze im Lande Bremen

04.02.2002

Wie das Statistische Landesamt Bremen mitteilt, betrug die Zahl der im Lande Bremen beschäftigten Erwerbstätigen nach einer ersten Berechnung im Jahresdurchschnitt 2001 insgesamt rd. 388 100 Personen. Damit konnte erneut eine Zunahme der Arbeitsplatzzahlen in den bremischen Betrieben verbucht werden, die mit 1 600 Personen oder 0,4 % infolge der bundesweiten Konjunkturabkühlung allerdings geringer ausfiel als im Jahre 2000 (+ 1,7 %).

Immerhin konnte in Bremen die Beschäftigtenentwicklung im Durchschnitt aller Bundesländer (+0,1 %) spürbar übertroffen werden. Auch im Vergleich der alten Bundesländer konnte Bremen ei-nen der oberen Rangplätze belegen. Zwar wurde die Entwicklungsrate im Durchschnitt der Länder des früheren Bundesgebietes (einschl. Berlin)(+0,5 % mehr Erwerbstätige als ein Jahr zuvor) knapp verfehlt; nach den – erneut besonders wachstumsstarken – süddeutschen Ländern Baden-Württemberg und Bayern (+1,2 % bzw. 1,0 %) sowie Hessen (+0,7 %) lag die bremische Arbeits-marktentwicklung aber – mit Rheinland-Pfalz – an 4.Stelle. Unter den norddeutschen Ländern nahm Bremen somit den ersten Platz ein.

Für die übrigen Bundesländer ergaben sich nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitskreises „Er-werbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“, dem das Statistische Landesamt Bremen als Mitglied angehört, für 2001 die folgenden Veränderungsraten der Erwerbstätigenzahlen gegenüber dem Vorjahr (in %):











































































Baden-Württemberg



1,2



Nordrhein-Westfalen



0,3



Bayern



1,0



Rheinland-Pfalz



0,4



Berlin



-0,5



Saarland



0,2



Brandenburg



-2,1



Sachsen



-1,4



Bremen



0,4



Sachsen-Anhalt



-2,2



Hamburg



0,3



Schleswig-Holstein



-0,5



Hessen



0,7



Thüringen



-1,8



Mecklenburg-Vorpommern



 


-2,8



 



 



Niedersachsen



-0,2



Deutschland



0,1



 



 



Alte Bundesländer



 



 



 



       ohne Berlin



0,6



 



 



       einschl.

Berlin



0,5