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Der Senator für Inneres

Kulturentwicklungsgespräch in Bremen-Nord

28.06.2000

"Wir kommen mit der Kulturentwicklungsplanung kontinuierlich voran", teilt Kultursenator Dr. Bernt Schulte mit. "Mein Ziel ist es, ein möglichst vielfältiges Kulturangebot auch unter engen finanziellen Rahmenbedingungen zu erhalten und weiterzuentwickeln."


Am gestrigen Abend fand im Bürgerhaus Vegesack ein Kulturentwicklungsgespräch Bremen-Nord statt. Ein großer Kreis von Kultureinrichtungen versammelte sich im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus, um mit dem Kultursenator über das künftige Kulturangebot und die Kulturförderung von kulturellen Einrichtungen in Blumenthal, Vegesack und Lesum zu diskutieren. Dabei machte Senator Dr. Schulte deutlich, dass dem Bürgerhaus wegen der vorhandenen Bühne und dem großen Raumangebot eine besondere "Ankerfunktion" zukommt.


Künftig soll die Kooperation der Einrichtungen verbessert werden, insbesondere hinsichtlich einer optimierten Raumnutzung, einer abgestimmten Programmplanung und eines gemeinsamen Marketings. Mit Hilfe k.m.b. sollen die Ausgabenstruktur der großen Kultureinrichtungen und die mögliche Erhöhung der Einnahmen ermittelt werden. Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass die kulturelle Entwicklung von Bremen-Nord mit Bezug auf die sonstigen Ziele der Stadtentwicklung geplant werden muss. Diese Vorstellungen wurden von den meisten Beteiligten positiv eingeschätzt. Das Gespräch soll in kleineren Arbeitskreisen fortgeführt werden, um diese Zielvorgaben und die erforderlichen Prioritätensetzungen zu konkretisieren.


Die Kulturentwicklungsgespräche werden in den nächsten Wochen und Monaten kontinuierlich fortgesetzt werden. Bisher gab es Gespräche über die Zukunft der Museen sowie das regionale Gespräch in Bremen-Nord. Die nächsten Themen werden die Musik und die Bildende Kunst sein. Bis zum Ende des Jahres wird der Kultursenator mit den Kultureinrichtungen und den Mitgliedern der Kulturdeputation den Entwurf für einen Kulturentwicklungsplan erarbeiten, der dann die Grundlage für die weitere Kulturförderung bilden wird.