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Der Senator für Inneres

Bremen ist Spitze im Vorgehen gegen Kampfhunde

28.06.2000

Innenminister der Länder planen Zucht- und Handelsverbot

"Bremen ist Spitze mit der neuen Verordnung zur Hundehaltung. Von kommender Woche an muss jeder Hundehalter seinen Kampfhund mit Maulkorb und an der Leine führen. Damit ist die Sicherheit in einem ersten Schritt weitgehend gewährleistet. Darüber hinaus bereiten wir bereits seit einigen Wochen eine gesetzliche Regelung zum Verbot von Zucht von und Handel mit Kampfhunden vor, die im Herbst vorgelegt werden wird" informiert Innensenator Dr. Bernt Schulte.


Die Innenminister und –senatoren der Länder und des Bundes hatten Anfang Mai einen Beschluss gefasst, der verschiedene Maßnahmen zum Schutz vor Kampfhunden aufgezeigt hatte. Bremens Innensenator bereitete daraufhin sofort die Änderung der Hundeverordnung vor, die sehr rasch durch alle Instanzen gebracht wurde und nächste Woche in Kraft treten wird. Für das Verbot von Zucht, Handel und Import ist allerdings eine gesetzliche Regelung erforderlich, deren Erarbeitung einige Monate dauern wird. Der Senator für Inneres, Kultur und Sport will einen entsprechenden Entwurf im Herbst vorlegen, der dann in der Bürgerschaft behandelt werden kann.