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In Reis aus Bremen sind Spuren gentechnisch veränderter Sorte festgestellt worden

22.09.2006

Das Gesundheitsressort teilt mit:

Untersuchungen im Lebensmittelinstitut Braunschweig haben ergeben, dass in 3 von 12 Proben von aus den USA importiertem Reis, die von Bremens amtlichen Lebensmittelkontrolleuren des Lebensmittelüberwachungs-, Tierschutz- und Veterinärdienstes (LMTVet) bei einem Bremer Reis-Importeur gezogen worden waren, Spuren der gentechnisch veränderten Reissorte LL 601 nachgewiesen wurden. Für 9 der 12 Proben liegen noch keine Ergebnisse des Lebensmittelinstituts vor. Alle Proben stammen aus Rückstellmustern der Lagerbestände.

Die Reissorte LL 601 ist in den USA selbst und in Europa nicht zugelassen. Nach Einschätzung der zuständigen Behörden in Europa und in den USA ist eine Gefahr für die Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher nicht gegeben.

Für diejenigen Reisprodukte, die aus Bremen geliefert und in verschiedenen Bundesländern beanstandeten wurden, laufen ausnahmslos Rückrufaktionen, die vom LMTVet überwacht werden. s ist sichergestellt, so das Gesundheitsressort, dass Proben amtlich untersucht werden, bevor aus dem Bremer Betrieb weitere Lieferungen an den Handel erfolgen.

Eine Bremer Firma, die Reisprodukte vertreibt, hat unabhängig von laufenden Analysen für alle Produkte mit Reis aus den USA den Rückruf angeordnet.