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Wechsel an der Spitze der Bremer Krankenhausgesellschaft

21.05.2004

Die Krankenhausgesellschaft der Freien Hansestadt Bremen e.V. teilt mit:

Die Umwandlung der ehemals kommunalen bremischen Zentralkrankenhäuser zu gemeinnützigen Gesellschaften mit beschränkter Haftung hat auch an der Spitze der Krankenhausgesellschaft der Freien Hansestadt Bremen (HBKG) zu Veränderungen geführt. Jürgen Göttsche, als Vertreter des Gesundheitsressorts bislang stellvertretender Vorsitzender der HBKG, machte auf der jüngsten Mitgliederversammlung Platz für Wolfgang Tissen, dem Geschäftsführer der Gesundheit Nord gGmbH. Zuvor wurde Jürgen Scholz als Vorsitzender der HBKG im Amt bestätigt.


Wolfgang Tissen ist Vorsitzender der Geschäftsführung der zum 1.1.2004 gegründeten Holding „Gesundheit Nord gGmbH – Klinikverbund Bremen“. Zu dieser Holding gehören die Kliniken Bremen-Mitte, Bremen-Ost, Links der Weser und Bremen-Nord. Die vier Häuser verfügen über etwa 60 Prozent der Klinikbetten in der Hansestadt. Mit 8500 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 560 Millionen Euro stellen sie auch bundesweit eine beachtliche Größe dar.


Die Bremer Krankenhausgesellschaft repräsentiert insgesamt 15 kommunale, gemeinnützige und private Krankenhäuser in Bremen und Bremerhaven. Zusammen erwirtschaften die Krankenhäuser mit ihren 13 000 Beschäftigten bei einem Umsatz von rund 700 Millionen Euro ein Lohnsteueraufkommen von 30 Millionen Euro. Damit gehören die Kliniken im Land Bremen zu den bedeutendsten Arbeitgebern in der Region. Auch medizinisch erfüllen die bremischen Krankenhäuser mit über 210 000 voll- und teilstationären Patienten eine oberzentrale Funktion: Etwa ein Drittel aller Patienten kommt aus dem Umland.


Wegen der neuen Rechtsform der vier ehemaligen kommunalen Krankenhausbetriebe wurde auch die Satzung der Krankenhausgesellschaft geändert. Da Mitglieder der HBKG nur Krankenhausträger sein können, wurden zum 1.1.2004 statt der Stadtgemeinde Bremen die gemeinnützige Holding „Gesundheit Nord gGmbH – Klinikverbund Bremen“ aufgenommen. Um zu verhindern, dass sie aufgrund ihrer Größe Entscheidungen der Krankenhausgesellschaft majorisiert, wurde ihr Stimmenanteil - wie bisher – auf 50 Prozent festgeschrieben.