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Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration

Lob für Bremer Arbeitsmarktpolitik

19.03.2004

Gutachter sagen: Bremer Arbeitsmarktpolitik ist differenziert, innovativ und nah am ersten Arbeitsmarkt

Ein von der Universität Tübingen im Auftrag der Europäischen Kommission erarbeitetes Gutachten mit dem Titel "Vergleich der aktiven Arbeitsmarktpolitik der westdeutschen Länder" kommt zu dem Ergebnis:

Die bremische Arbeitsmarktpolitik befindet sich in der Spitzengruppe der Bundesländer, den Ländern mit "Push-Strategie". Die bremische Arbeitsmarktpolitik zeichnet sich durch eine "hohe arbeitsmarktpolitische Interventionstiefe und Innovationsbereitschaft" aus.

Besonders gelobt werden Verbundmaßnahmen für Beschäftigte aus KMU im Bereich Neuer Technologien, in Bremen speziell das Programm "Arbeit und Technik". Damit werden technische und soziale Innovationen insbesondere in kleinen und mittleren Betrieben gefördert. Die Gründung von Bremer Arbeit GmbH und Bremerhavener Arbeit GmbH wird ebenso aufgeführt. Insgesamt wird der bremischen Arbeitsmarktpolitik bescheinigt, dass sie "den Anforderungen an eine innovative Arbeitsmarktpolitik gerecht wird".

Dazu Staatsrat Dr. Arnold Knigge: "Die Bestätigung unserer Arbeitsmarktpolitik durch das Gutachten zeigt, dass wir frühzeitig und innovativ auf die Erfordernisse des Arbeitsmarktes reagieren. Unsere Arbeitsmarktpolitik ist nicht statisch, sondern dynamisch und zukunftsweisend."

In der zusammenfassenden Bewertung heißt es im Gutachten:
"Die Bremer Arbeitsmarktpolitik zeichnet sich besonders durch ihre differenzierte, an den verschiedenen Zielen der Arbeitsmarktpolitik orientierten Fondsstruktur aus....Im Rahmen diverser Fonds und Unterfonds (gemeint ist das Beschäftigungspolitische Aktionsprogramm) wird sich um die Nähe der Maßnahmen zum ersten Arbeitsmarkt bemüht und versucht, sowohl Qualifizierungsmaßnahmen als auch Beschäftigungsmaßnahmen in Betrieben des regulären Arbeitsmarktes durchzuführen. Gleichzeitig finden modular aufgebaute Maßnahmen Berücksichtigung, bei denen Qualifizierung, Beschäftigung und Betreuung miteinander kombiniert werden und die eine individuell angepasste Förderung von Arbeitslosen ermöglichen. Gleichzeitig sind einige Fonds explizit der Verknüpfung von Struktur- und Arbeitsmarktpolitik gewidmet. Die Förderung von Frauen ist integraler Bestandteil der Fonds".

Das Gutachten kann unter der folgenden Adresse im Internet eingesehen werden:
www.sowi.uni-tuebingen.de/wip/index.php?id=168