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Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration

Vortrag über „Aspekte des freiwilligen Engagements“ im Kapitel 8


18.03.2003

Unsere Gesellschaft hat unübersehbare Nachwuchsprobleme. Der demografische Wandel ist beunruhigend. Junge Menschen fehlen aber auch in vielen Vereinen, alteingesessenen Gremien und Unternehmen. Sind es die starren Strukturen und Hierarchien, Vorurteile und Haltungsfragen, die der jungen Generation keinen Platz einräumen? Sind es schwindende Vorbilder, sich wandelnde Werte oder ein zu beobachtender Autoritätsverlust der älteren Generation? Über „Aspekte des freiwilligen Engagements in generationsübergreifenden Projekten“ spricht Susanne Besch vom Projektbüro „Dialog der Generationen“ (Berlin) am Mittwoch, 26. März, um 18 Uhr im Kapitel 8, Domsheide 8. Die Veranstaltung wird angeboten im Rahmen der Reihe „Bürgerengagement“, die organisiert wird vom Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, der Bremer Volkshochschule und vom Landesverband Bremen des Paritätischen Wohlfahrtsverband.


In dem Vortrag von Susanne Besch geht es zum einen um Erfahrungswissen, Erziehung, Qualifikation, Partizipation und Anerkennung als wichtige Aspekte des Generationendialogs und zum anderen um die Fallstricke der zunehmenden Institutionalisierung des freiwilligen Engagements. Der Dialog der Generationen ist die Voraussetzung für gemeinsames Handeln. Referentin Susanne Besch aus Berlin ist Mitbegründerin des Stadtteilzentrums am Teutoburger Platz, das hervorgegangen ist aus einer Intitiative Ostberliner BürgerInnen unterschiedlichster Profession – seit 12 Jahren in der Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit tätig und zusätzlich seit 3 Jahren im Projektebüro betraut mit dem Themenschwerpunkt “Bürgerschaftliches Engagement”.