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Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration

Einrichtungen der Bremer Hilfe werden von Therapiehilfe gGmbH weitergeführt


12.03.2003

Die Einrichtungen und Projekte des Vereins „Bremer Hilfe zur Selbsthilfe e.V.“ wurden jetzt auf einen neuen Träger, die "Therapiehilfe Bremen gGmbH", übertragen.


Im Oktober 2002 hatte die Bremer Hilfe beim Amtsgericht die Insolvenz beantragt. Jetzt konnte der Insolvenzverwalter die Projekte und Einrichtungen im Wege eines Unternehmenspachtvertrages an den neuen Träger übergeben, mit dem schon länger Gespräche über die Übernahme und Weiterführung der Therapie-Projekte des Vereins für drogenkranke Menschen geführt wurden. Die Fortführung aller Maßnahmen konnte nun sicher gestellt werden. Die ursprünglich mit der Bremer Hilfe vereinbarten Pflegesätze werden mit dem neuen Träger ihre Gültigkeit behalten.


Staatsrat Dr. Knigge: "Unser Ziel war es von Anfang an, den hohen Standard in der Versorgung suchtkranker Menschen zu sichern und möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Ich freue mich, dass uns das gelungen ist."


Zu den Projekten gehören unter anderem mehrere betreute Wohneinrichtungen in der Stadt Bremen sowie Therapie-Einrichtungen in Oyten und Loxstedt-Dühring mit insgesamt rund 80 pflegesatzfinanzierten Plätzen.


Die Übereinkunft zwischen dem Insolvenzverwalter Detlef Stürmann und dem Träger sieht zunächst eine Pachtlösung für die Gebäude und Grundstücke der ehemaligen Bremer Hilfe vor. Geplant ist aber nach Abschluss des Insolvenzverfahrens der Erwerb der Immobilien durch die Therapiehilfe Bremen.


Dieter Adamski (Geschäftsführer der Therapiehilfe Bremen gGmbH): „Ich bin froh, dass es nach so komplizierten Verhandlungen gelungen ist, eine vernünftige Lösung für die suchtkranken Menschen, die Leistungsträger und die Mitarbeiter zu entwickeln.“