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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Anmeldungen für das neue Kindergartenjahr ab 13. Januar 2003

06.01.2003

Umfangreiche Informationen und Kindergarten-Pass für die Eltern

Dr. Arnold Knigge, Staatsrat bei der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, hat heute (6.1.2003) in einer Pressekonferenz den Planungsprozess für das Kindergartenjahr 2003/2004 erläutert. Das neue Kindergartenjahr beginnt am 1. August 2003, ab 13. Januar sind Anmeldungen in den Kindertagesheimen der Stadt Bremen möglich.


Die Schritte im Einzelnen:

Ab 6. Januar 2003
werden Briefe an 4775 Eltern verschickt, deren Kinder im Verlauf des gesamten Jahres 2003 drei Jahre alt werden. Diese Briefe enthalten einen Kindergartenpass mit einer Identifikations-Nummer (ID-Nummer). Diesen Pass sollten die Eltern unbedingt bei der Anmeldung ihrer Kinder mitbringen. Geht ein Anschreiben verloren, ist es dennoch möglich, sein Kind in jedem Kindertagesheim anzumelden. Die dortige Heimleitung sorgt dann dafür, dass die Antragsunterlagen vervollständigt werden.


13. bis 24. Januar Anmeldung
Die Eltern sind aufgefordert, mit ihrem Aufnahmeantrag den Kindergarten-Pass in dem Kindergarten abzugeben, den sie bevorzugen. Dabei sollten sie unbedingt im Antrag angeben, welche Einrichtungen gegebenenfalls als Alternative in Frage kommen. Die Eltern werden gebeten, sich nicht in mehreren Kindergärten gleichzeitig anzumelden. Dies erschwert und verzögert das Verfahren.


3. Februar bis 7. Februar
Zentraler Abgleich der ID-Nummern, um vorhandene Mehrfachanmeldungen herausfiltern zu können und grundsätzlich die Richtigkeit der gemeldeten ID-Nummern zu überprüfen.


17. bis 21. Februar: Abgleich in den Stadtteilen
Erste Tendenzen zur Auslastung der Einrichtungen werden festgestellt. Die Leitungen der Kindertagesheime sprechen untereinander ab, wer ein Kind – das mehrfach angemeldet wurde – aufnimmt.


Ab 11. März
werden Zusagen verschickt. Eltern müssen sich jedoch keine Sorgen machen, wenn sie nicht prompt eine Zusage in ihrem Briefkasten haben, denn zum Stichtag 30. April wird planerisch eine Zäsur gemacht und das Amt für Soziale Dienste stellt fest, wie viele Kinder noch unversorgt sind. Erst danach lässt sich verlässlich sagen, ob Anmeldungen und Platzkapazität einander entsprechen. Eine detaillierte Analyse – auch auf die Stadtteile bezogen – ist ab Mitte Mai möglich und vorgesehen. Zahlen, die eventuell vorher von einzelnen Trägern veröffentlicht werden, geben bestenfalls Auskunft darüber, wie viele Aufnahmeanträge bei dem jeweiligen Träger eingegangen sind. Daraus lässt sich nicht der Schluss ziehen, ob die Platzkapazität insgesamt ausreicht.


Bis Ende Mai
werden in den Stadtteilen Umschichtungen zwischen den Einrichtungen vorgenommen, sollten sich im Einzelfall Überhänge bei der Nachfrage abzeichnen.


Bis Ende Mai und gegebenenfalls darüber hinaus
läuft das Nachrückverfahren zur Vergabe der Plätze kontinuierlich weiter.


Dieser Ablaufplan, der mit den Trägern von Kindergärten abgestimmt ist, ist nur dann einzuhalten, wenn sich alle Beteiligten an die Vorgaben halten. Um dafür bei den Eltern zu werben, liegt dem Brief mit dem Kindergarten-Pass, der ab jetzt verschickt wird, eine umfassende Information für die Eltern bei.


Staatsrat Dr. Arnold Knigge: „Sollten Eltern nicht auf Anhieb eine Zusage bekommen, so ist dies kein Grund, besorgt zu sein. Es ist ein nicht ganz einfach zu handhabender Prozess, Anmeldungen und Platzkapazität miteinander in Einklang zu bringen, dies nimmt einige Zeit in Anspruch“. Dr. Knigge sagte zu, dass sich alle Beteiligten sehr darum bemühen werden, die Wünsche der Eltern bei der Aufnahme ihrer Kinder in einem bevorzugten Kindergarten so weit wie möglich zu berücksichtigen. Bisher wurde in jedem Jahr der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz erfüllt. Dies, so der Staatsrat, werde auch in diesem Jahr so sein. Von den Eltern werde jedoch auch erwartet, einen benachbarten Kindergarten zu akzeptieren, wenn die Kapazität in ihrer Wunsch-Einrichtung ausgeschöpft ist.


Zahlen zum laufenden Kindergartenjahr (1. August 2002 bis 31. Juli 2003)


Im Kindergartenjahr 2002/2003 gibt es in der Stadt Bremen insgesamt 14 298 Plätze in den rund 270 Kindergärten der Kommune und denen der freien Träger. Damit konnten alle angemeldeten Kinder versorgt werden.