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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport

„Eine moderne Betriebsverfassung, starke Gewerkschaften und aktive Betriebsräte sichern und stärken Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftskraft der Unternehmen“

27.02.2002

Staatsrat Dr. Arnold Knigge und Bremer DGB-Vorsitzende rufen zur Beteiligung an der bevorstehenden Wahl von Betriebsräten auf

In der Zeit vom 1. März bis 31. Mai 2002 finden in allen Bremer und Bremerhavener Betrieben Betriebsratswahlen statt.

Darauf haben jetzt Dr. Arnold Knigge, Staatsrat beim Senator für Arbeit, und die für Bremen und Bremerhaven zuständige DGB-Vorsitzende Helga Ziegert hingewiesen.

Sie fordern alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Zwei-Städte-Staat auf, ihre betrieblichen Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte wahrzunehmen und sich an der Wahl zu beteiligen.

Besonders wichtig, so Dr. Knigge und Ziegert, sei diese Wahl für die Beschäftigten in kleinen und mittleren Betrieben, die in der Vergangenheit häufig keine adäquate Mitarbeitervertretung hatten, und damit nicht unter den Schutz der gesetzlichen Betriebsverfassung fielen. Mit der novellierten betrieblichen Mitbestimmung eröffneten sich verbesserte Chancen dafür, dass in mehr Betrieben als bisher Betriebsräte gebildet werden könnten.

Das seit Sommer 2001 geltende neue moderne Betriebsverfassungsrecht gewährt allen Arbeitnehmer-Vertretungen erweiterte und verbesserte Mitbestimmungs - und Mitwirkungsrechte und vereinfacht das Verfahren bei den Betriebsratswahlen. Außerdem entfällt die überholte Trennung zwischen Arbeitern und Angestellten und gewählte Betriebsräte erhalten verbesserte Arbeitsmöglichkeiten.

„Das deutsche System der betrieblichen Arbeitnehmer-Mitbestimmung und -Mitwirkung ist ein eindeutiger Standortvorteil für die deutsche Wirtschaft, den es zu stärken und zum Wohle der Betriebe auszuschöpfen gilt“, betonen der Staatsrat und die DGB-Vorsitzende. In einer sich rasant verändernden Arbeitswelt sollten sich Beschäftigte mit ihren Betriebsräten aktiv an der Mitgestaltung beteiligen. Innerbetrieblich käme ihnen insbesondere auch die Aufgabe zu, dazu beizutragen, dass Frauen die gleichen Chancen eingeräumt werden wie den Männern.