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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Engere Zusammenarbeit im Bemühen, Erwerbslose in den ersten Arbeitsmarkt einzugliedern

07.08.2000

Arbeitsämter und Sozialverwaltungen unterzeichnen Kooperations-Vereinbarung

Auf verschiedenen Ebenen der Beschäftigungs- und Qualifizierungsförderung arbeiten die Arbeitsämter Bremen und Bremerhaven bereits seit vielen Jahren mit dem Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales und dem Bremerhavener Magistrat zusammen. Auf der Grundlage der dabei gemachten guten Erfahrungen wird die Zusammenarbeit jetzt verstärkt. Bisherige Formen der Kooperation zur beruflichen Integration Arbeitsloser in den ersten Arbeitsmarkt werden ausgebaut.

Dies besiegelten heute (7. August 2000) Senatorin Hilde Adolf, die Arbeitsamtsdirektoren Christian Hawel (Bremen) und Bernd Gerke (Bremerhaven) sowie für den Bremerhavener Magistrat die Dezernenten Ernst-Otto Krüger (Arbeitsmarktpolitik) und Hartmut Christiansen (Soziales) mit ihren Unterschriften unter eine entsprechende Vereinbarung.

„Ausgangspunkt für gemeinsames Handeln ist ausschließlich der Tatbestand der Arbeitslosigkeit der Adressaten“, wird in der Vereinbarung betont. Das vorhandene Förderangebot der Beteiligten soll von allen Erwerbslosen genutzt werden können, unabhängig davon, ob sie Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe bekommen.

Ziel der engeren Kooperation ist es nach Angaben der Partner, arbeitslosen Menschen neue Wege in die Arbeit zu eröffnen. Entsprechende Maßnahmen sollen koordiniert und gemeinsam umgesetzt werden. Die Vereinbarung sieht vor, verfügbare Ressourcen und Finanzmittel soweit wie möglich zu bündeln sowie Programme, Instrumente und Maßnahmen aufeinander abzustimmen und miteinander zu vernetzen. Dies gilt unter anderem für Angebote wie Orientierungs- und Trainings-Maßnahmen, Beratung und Arbeitsvermittlung, Förderung der beruflichen Eingliederung durch Gewährung von Zuschüssen an Arbeitgeber, die Förderung von Existenzgründungen und die berufliche Weiterbildung.

Im Rahmen einer Jahresplanung werden Arbeitsämter und Sozialverwaltung (in Bremen das Amt für Soziale Dienst und die Werkstatt Bremen, in Bremerhaven das Sozialamt und das Amt für kommunale Arbeitsmarktpolitik) ihre Angebote zur Förderung von Beschäftigung und zur beruflichen Eingliederung miteinander abstimmen. Im Vordergrund werden Projekte stehen, bei denen eine gemeinsame Teilnahme von Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger/innen möglich ist.