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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Vortrag über einen geglückten Versuch bei "SpielRäume schaffen" im Kapitel 8

06.10.2000

Der Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales teilt mit:

Einen Vortrag über das Thema "SpielRäume schaffen, ein geglückter Versuch, Bürgerinnen und Bürger aus der kommentierenden Zuschauerdemokratie zum direkten Mitanpacken anzuregen" halten Erika und Jürgen Brodbeck am Mittwoch, 18. Oktober, um 18 Uhr im Kapitel 8, Domsheide 8. Dazu wird weiter mitgeteilt:


In diesem Projekt der Jugendsenatorin werden direkt, sofort und unbürokratisch seit mittlerweile drei Jahren neue Räume für Kinder in der Stadt geschaffen. Zuwenig Freiflächen, die Gefahren des Straßenverkehrs, die Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen aus unseren öffentlichen Räumen sind der Anlass gewesen, diese Initiative gemeinsam mit dem Deutschen Kinderhilfswerk ins Leben zu rufen. Wer durch Bürgerengagement und Selbsthilfe neue Spiel- und Bewegungsplätze für Kinder in seinem Quartier schafft, kann dafür bis zu 5000 Mark aus dem Förderfonds erhalten.


Ein wichtiger Grundsatz des Förderfonds ist es, Kinder, Jugendliche und Eltern an der Planung und Umsetzung der Vorhaben zu beteiligen, einzubeziehen und mitbestimmen zu lassen.


Beraten und unterstützt werden sie dabei vom "Mobilteam SpielRäume schaffen", das bestehend aus zwei "halben Landschaftsplanern" (Erika und Jürgen Brodbeck) auf Anfrage vor Ort kommt und bei allen Fragen in Zusammenhang mit der Einrichtung neuen Spielraumes berät. In knapp drei Jahren wurden mehr als 50 Spielraum- und 40 Staßeninitiativen intensiv beraten, begleitet und unterstützt.


Folgende Fragen sollen in dem Vortrag behandelt werden:

Welche Bedingungen sind ausschlaggebend für das Gelingen eines Projektes?.

Welchen Rahmen, welche Sicherheiten und welche Unterstützung brauchen Eltern, um in Eigenregie Verantwortung für öffentliche Räume zu übernehmen?

Welche Maßnahmen sind notwendig, um Hürden abzubauen?


Dieser Beitrag gehört zu einer Vortragsreihe, die seit vier Jahren von der Gesundheits- und Sozialbehörde organisiert wird und sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit den Themen Bürgerengagement, Freiwilligenarbeit und Sozialsponsoring beschäftigt