Sie sind hier:

Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Bitte des MKS-Krisenstabes: Felder und Wiesen derzeit nicht betreten


11.04.2001

Die Gefahr, dass die Maul- und Klauenseuche (MKS) auch in Deutschland und damit im Lande Bremen auftreten und sich ausbreiten könnte, ist nicht gebannt.


Der Leiter des MKS-Krisenstabes im Lande Bremen, Staatsrat Dr. Arnold Knigge, bittet deshalb alle, die über Ostern Spaziergänge und Ausflüge unternehmen, Bauernhöfe, Felder und Wiesen nicht zu betreten. An Hundebesitzer ergeht die Bitte, die Vierbeiner an der Leine zu führen. Vorsorgliche Absperrungen um Bauernhöfe sollten respektiert werden. Auch sollte der Kontakt zu Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen vermieden werden. Damit, so Dr. Knigge, würden die Bremerinnen und Bremer den Landwirten zeigen, dass sie deren Sorgen ernstnehmen. Jede angemessene Sicherheitsmaßnahme müsse unterstützt werden, damit das Virus nicht in Tierbestände eingeschleppt wird.


Dr. Knigge wies nochmals daraufhin, dass der MKS-Erreger für Menschen ungefährlich ist. Diese können jedoch zur Ausbreitung des Virus beitragen, das in der Landwirtschaft verheerende Schäden anrichtet.