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Die Senatorin für Finanzen

Verantwortung für junge Menschen: Fünf Prozent mehr Auszubildende bei der Freien Hansestadt Bremen

05.09.2006

Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum begrüßt 255 neue Auszubildende

Die obere Rathaushalle bot heute Nachmittag (05.9.2006) traditionsgemäß den wür-digen Rahmen für die Begrüßung von neu eingestellten Auszubildenden durch Senator Dr. Ulrich Nußbaum. 255 junge Menschen haben zum ersten September ihren Ausbildungsvertrag mit dem Aus- und Fortbildungszentrum für den bremischen öffentlichen Dienst (AFZ) oder mit der Ausbildungsgesellschaft Bremen mbH (ABiG) geschlossen. Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum, Dieter Schüler für den Gesamtpersonalrat und Ausbildungsreferatsleiter Klaus Schmeldtenkopf hießen die Auszubildenden im Beisein ihrer Freunde und Familien willkommen.


Senator Dr. Nußbaum wies in seiner Begrüßungsrede auf die besondere Verantwor-tung für die Ausbildung junger Menschen hin, die die Freie Hansestadt Bremen als größter Arbeitgeber der Region übernimmt: „Wir wollen jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben ebnen, deshalb bilden wir, auch im Verbund mit der lokalen Wirtschaft, über unseren Bedarf hinaus aus. Mir war es ein besonderes Anliegen, dass wir in diesem Jahr noch fünf Prozent mehr Auszubildende einstellen können, als im Vorjahr. Damit wollen wir auch die Wirtschaft zu mehr Ausbildungsaktivitäten ermutigen. Unsere Verbundausbildung ist dabei ein guter Einstieg für Betriebe, die bislang noch nicht selber ausbilden.“ Zugleich appellierte der Senator aber auch an die Verantwortung der Auszubildenden: „Wir erwarten von Ihnen, dass Sie sich voll motiviert Ihrer Ausbildung stellen und damit die Ihnen gebotenen Möglichkeiten und Chancen ergreifen, sich mit einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss Ihre Zukunft zu sichern. Dazu wünsche ich Ihnen viel Energie, Glück und Erfolg.“


24 Verwaltungsfachangestellte und Fachangestellte für Bürokommunikation sowie 167 Auszubildende in den verschiedensten gewerblich-technischen und kaufmänni-schen Berufen, wie Arzthelfer/in, Bürokauffrau/-kaufmann, Fachinformatiker/in, Mediengestalter/in, Maler/in und Lackierer/in, Tischler/in und Gärtner/in beginnen in diesem Monat mit der Ausbildung.

Hinzu kommen 64 weitere Auszubildende, die ihre Ausbildung in einem Verbund der ABiG mit verschiedenen Berufsschulen und Betrieben der Wirtschaft absolvieren werden. In diesem Jahr wird dieses Modell weiter ausgebaut mit Einstellungen in den Berufen Anlagenmechaniker/in (Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik), Industriemechaniker/in, Konstruktionsmechaniker/in, Maler/in und Lackierer/in, Metallbauer/in, Technische/r Zeichner/in und Zerspanungsmechaniker/in.


Die Verbundausbildung ist besonders attraktiv für die Auszubildenden, weil sie hierbei während ihrer Ausbildungszeit eine gute berufliche Grundbildung in den Werkstätten der zuständigen Berufsschulen erhalten und konkrete praktische Berufserfahrungen durch insgesamt 1½-jährige Ausbildungsabschnitte in Betrieben der Wirtschaft erlangen. Gerade diese betrieblichen Berufserfahrungen sind für die weitere berufliche Zukunft von großer Bedeutung. Für die praktische Grundausbildung im Rahmen der Verbundausbildung werden die Werkstätten des Technischen Bildungs-zentrums Mitte, der Berufsschule für Metalltechnik, des Schulzentrums Alwin-Lonke-Straße und der Beruflichen Schulen für Metall- und Elektrotechnik Vegesack genutzt.

Senator Dr. Nußbaum dankte dafür auch dem Senator für Bildung und Wissenschaft und insbesondere den kooperierenden Schulleitungen.


Insgesamt konnten in diesem Jahr im bremischen öffentlichen Dienst – dazu gehören auch Polizei, Justizdienst, Justizvollzug und Sozialdienst – 502 Auszubildenden in ca. 40 verschiedenen Ausbildungsberufen eine Ausbildung beginnen.