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Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Senatoren Kastendiek und Neumeyer: REpower-Entscheidung für Serienproduktion in Bremerhaven stärkt Windkraftstandort

06.12.2006

Die Entscheidung des Windkraftanlagenherstellers REpower für eine Fertigungsstätte in der Seestadt stärkt nach Ansicht von Wirtschaftssenator Jörg Kastendiek und Umweltsenator Ronald-Mike Neumeyer Bremerhaven als Standort für Windkraft. Sie dokumentiere gleichzeitig, dass gerade Bremerhaven über Vorteile verfüge, die den Standort für die Windenergie im Meer auszeichnen, so Kastendiek. REpower will die Offshore-5M-Anlagen in einer neu zu bauenden, 5000 Quadratmeter großen Halle im südlichen Fischereihafen produzieren. Dabei sollen 100 bis 150 neue Arbeitsplätze im Fischereihafen entstehen.

„Damit haben wir neben den Firma Multibrid und Weserwind einen weiteren namenhaften Hersteller für den zukunftsträchtigen Markt der Offshore-Windenergieanlagen in Bremerhaven gewonnen“, sagt der Wirtschaftssenator. Dabei wies der Senator darauf hin, dass das schnelle und unbürokratische Handeln sowie die gute Zusammenarbeit von BIS, Umwelt- und Wirtschaftsressort die Ansiedlung wesentlich mit ermöglicht hat. Senator Kastendiek wies darauf hin, dass mit REpower noch Detailfragen der Ansiedlung im Einzelnen zu klären sind. Die jetzige Entscheidung des Aufsichtsrates betrachtete er als ersten Schritt. Er sei davon überzeugt, dass REpower zu einer nachhaltigen und langfristigen Stärkung des Windenergiestandortes Bremerhavens beitragen wird.

„Das Land Bremen und die Stadt Bremerhaven haben durch konsequente Förderung dazu beigetragen, dass sich das Land Bremen insgesamt zu einer wichtige Metropole für Windenergie entwickelt hat. Dies wird von den Unternehmen inzwischen bundesweit anerkannt“, so Umweltsenator Ronald-Mike Neumeyer. Umweltengagement und Klimaschutz seien inhaltlich nicht mehr von wirtschaftlicher Entwicklung und der Schaffung von Arbeitsplätzen zu trennen. „Die Windenergie ist eine Wachstumsbranche, in der bereits jetzt 800 Arbeitsplätze geschaffen worden sind. Prognosen gehen davon aus, dass in den kommenden Jahren mehr als 200 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen werden. Wir werden alles in unseren Kräften Liegende tun, um die ersten Erfolge zu verstetigen und ihnen weitere folgen zu lassen, sei es bei der Ansiedlung von Produktionsbetrieben, sei es beim Ausbau der wissenschaftlichen Einrichtungen und der weiteren Profilierung des Standortes Bremerhaven als dem Kompetenzzentrum für Offshore-Windenergie in der Region Nordwest.“