Senat und Uni-Rektorat treffen sich zu Austausch
21.05.2026Der Senat und das Rektorat der Universität Bremen haben sich am gestrigen Abend (20. Mai 2026) zu einem gemeinsamen Austausch in den Räumen der Universität im Forum am Domshof getroffen. Im Mittelpunkt standen die Entwicklung der Universität und ihre gemeinsame Bewerbung als Exzellenz-Uni zusammen mit der Universität Oldenburg. Der Senat betonte, dass er eng an der Seite der Uni stehe.
Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Die Universität Bremen ist von zentraler Bedeutung für die Zukunft unseres Landes, sie ist der Innovations- und Wachstumsanker in unserer Stadt. Bremen hat mit dem Wissenschaftsplan 2030 die finanzielle Existenz der Bremer Universität langfristig abgesichert, anders als in anderen Bundesländern gibt es keine Einschnitte in den Forschungs- und Hochschulbudgets."
Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen: „Die Universität Bremen vereint zentrale Themen fast aller Ressorts – von Innovationen und Start-ups über die Ausbildung dringend benötigter Fachkräfte bis hin zur internationalen Sichtbarkeit unseres Standortes. Gerade für einen Stadtstaat wie Bremen ist diese Verbindung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft von großer Bedeutung. Unsere Universität und die Hochschulen des Landes tragen zur Attraktivität Bremens als Lebens- und Arbeitsort bei – etwa durch internationale Kooperationen, kulturelle Offenheit und die Anziehung junger Talente. Zugleich verstehen wir uns als Impulsgeberin und als eine Institution, die für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit steht.“
Die wissenschaftlichen Kompetenzen der Uni seien beeindruckend und wichtig für das Land, hob der Bürgermeister hervor. So gratulierte er dazu, dass bei der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder die beiden Cluster "Ozeanboden" und "Marsperspektive" ausgewählt wurden. Bovenschulte: "Wir sind von deep sea bis deep space exzellent unterwegs." In Kooperation mit der "North West Alliance" mit der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg "gibt es gute Chancen, ab Herbst 2026 wieder als Exzellenzuni anerkannt zu werden".
Zugleich sei die Uni außergewöhnlich erfolgreich dabei, sogenannte Drittmittel für die Forschung einzuwerben – also externe Geldgeber und -geberinnen davon zu überzeugen, dass die Vorhaben der Universität förderwürdig sind. 126 Millionen Euro werbe die Uni so im Jahr ein – ein ungewöhnlich hoher Wert. Bremen sei damit ein echtes "Forschungs-Schwergewicht", so der Bürgermeister.
Achtung Redaktionen:
Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen das Foto zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Foto: Uni Bremen, Matej Meza
Foto-Download (jpg, 1.2 MB)
Ansprechpartner für die Medien:
Christian Dohle, Pressesprecher des Senats, Tel.: (0421) 361-2396, E-Mail: christian.dohle@sk.bremen.de