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Senatskanzlei

Bürgermeister Bovenschulte: "Bremen steht für exzellente Forschung"

Neujahrsempfang der Unifreunde im Rathaus

21.01.2026

Es ist eine gute und wichtige Tradition, zu Beginn des Jahres gemeinsam auf das zu schauen, was kommt. Und im Wissenschaftsbereich ist das im Jahr 2026 einiges. So freute sich Bürgermeister Andreas Bovenschulte, zum Neujahrsempfang der Unifreunde Bremen e.V. heute (Mittwoch, 21. Januar 2026) zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik in der Oberen Rathaushalle zu begrüßen.

Jan-Martin Wiarda, Dr. Serguei Kouzmine, Professor Jouke de Vries, Professorin Jutta Günther, Professor Ralph Bruder, Karolina Kumar, Dr. Andreas Bovenschulte, Peter Hoedemaker, Vorstand der unifreunde (v.l.)
Jan-Martin Wiarda, Dr. Serguei Kouzmine, Professor Jouke de Vries, Professorin Jutta Günther, Professor Ralph Bruder, Karolina Kumar, Dr. Andreas Bovenschulte, Peter Hoedemaker, Vorstand der „unifreunde“ (v.l.) Foto: Universität Bremen / Leona Hofmann

Bürgermeister Andreas Bovenschulte blickte anlässlich des Neujahrsempfangs der Unifreunde Bremen auf die jüngsten Erfolge der Universität Bremen zurück und fand dafür klare Worte: "Lassen Sie mich nur zwei Punkte nennen, die exemplarisch für die gute Arbeit der Universität stehen. Zum einen, dass die Universität im vergangenen Jahr mit 'Ozeanboden' und 'Marsperspektive' zwei Exzellencluster eingeworben hat und auf dem besten Wege zur Exzellenzuniversität ist. Zum anderen, dass im Sommer mit der 'International Joint Conference on Artificial Intelligence' eine der wichtigsten KI-Konferenzen nach Bremen kommt. Beides zeigt deutlich: Unsere Uni, die Beschäftigten dort und die Studierenden leisten eine herausragende Arbeit. Ich danke allen, die sich kontinuierlich für Forschung und Lehre in Bremen stark machen. Allen voran den Unifreunden."

Zur KI-Konferenz "International Joint Conference on Artificial Intelligence" (IJCAI) werden im August rund 2.000 bis 3.000 Fachleute aus der ganzen Welt erwartet. Sie findet seit 43 Jahren erstmals wieder in Deutschland statt. Das zeige erneut, so der Bürgermeister, welche Forschungskompetenz und innovative Standortqualität Bremen habe.

Bovenschulte freue aber insbesondere auch, dass "wir unsere Stärken im Nordwesten bündeln: Die neu gegründete 'Northwest Alliance' der Reformuniversitäten Bremen und Oldenburg mit der Universität Groningen und dem Hanse-Wissenschaftskolleg ist der Grundstein für den Verbundantrag zur gemeinsamen Exzellenzuniversität". Gemeinsam trete der Nordwesten mit insgesamt vier starken Exzellenzclustern, einem engen Draht zu den niederländischen Nachbarn und klaren Vorstellungen für den weiteren Entwicklungspfad der Forschung und Kooperation an.

Nicht zuletzt sei der Wissenschaftssektor ein entscheidender Baustein, so Bovenschulte weiter, "mit dem wir den großen Herausforderungen unserer Zeit begegnen und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes sicherstellen". Die Wissenschaft sichere in Bremen und Bremerhaven rund 38.500 Arbeitsplätze und mit 54 Studierenden je 1.000 Einwohner rangiere Bremen unter den Top 5 der Bundesländer, unterstrich Bürgermeister Bovenschulte die Bedeutung der Hochschulen für das Land Bremen. "Und zum Wintersemester 2025/26 haben die Studierendenzahlen in Bremen nochmals um 4 Prozent zugelegt, im Vergleich zu 0,4 Prozent im gesamten Bundesgebiet."

Abschließend betonte der Bürgermeister, dass Wissenschaft in Zeiten von Fake News vor allem auch unerlässlich für einen faktenbasierten gesellschaftlichen Diskurs sei: "Ich freue mich, dass in Bremen Fragen der Solidarität und sozialen Gerechtigkeit immer wieder im Fokus stehen. Denn Menschenwürde und Minderheitenschutz sind ein Garant für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung."

Ansprechpartner für die Medien:
Christian Dohle, Pressesprecher des Senats, Tel.: (0421) 361-2396, E-Mail: christian.dohle@sk.bremen.de