Traditioneller Senatsempfang zum Ende des Fastenmonats Ramadan
23.03.2026Beim traditionellen Empfang des Senats zum Ende des Fastenmonats Ramadan hat Bürgermeister Andreas Bovenschulte heute (23. März 2026) die Bedeutung des interreligiösen Dialogs hervorgehoben. Er trage dazu bei, die Konflikte in der Welt nicht auf den Straßen im Land Bremen auszutragen.
Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Das vertrauensvolle Miteinander der Religionen ist unverzichtbar für ein friedliches, respektvolles und weltoffenes Miteinander in unserer Gesellschaft."
Zugleich dankte er den Muslimminnen und Muslimen in Bremen und Bremerhaven für ihr Engagement für sozialen Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander. „Sie übernehmen Verantwortung und gestalten unsere gemeinsame Zukunft mit, nicht zuletzt durch die Gründung eines muslimischen Wohlfahrtsverbandes im letzten Jahr“, so Bovenschulte.
Wo Religion – welche auch immer - benutzt werde, um Konflikte ideologisch aufzuladen, sei der Dialog zwischen den Religionen besonders wichtig. Es gehe darum, die andere Perspektive zu verstehen, Vorurteile abzubauen, gemeinsame Ziele und Werte zu finden. Der Fastenmonat sei eine Zeit, die genau diesen Zielen diene: Es gehe um die Konzentration auf das Wesentliche, Gemeinschaft, Hilfe für Bedürftige und Zusammengehörigkeit.
Der Bremer Senat lädt seit 1998 jedes Jahr zum Ende des Fastenmonats zum Ramadan-Empfang in das Bremer Rathaus ein. Im Sinne des interreligiösen Dialogs halten dabei auch die christlichen Kirchen und die Jüdische Gemeinde Grußworte.
Ansprechpartner für die Medien:
Christian Dohle, Pressesprecher des Senats, Tel.: (0421) 361-2396, E-Mail: christian.dohle@sk.bremen.de