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Senatskanzlei

Bürgermeister Bovenschulte betont Bedeutung der Hochschule Bremen

Besuch des Fachgebiets Luft- und Raumfahrttechnik der HSB

16.04.2026

Bei einem Besuch am gestrigen Mittwoch (15. April 2026) hat Bürgermeister Andreas Bovenschulte die Bedeutung des Luft- und Raumfahrtbereichs der Hochschule Bremen (HSB) hervorgehoben. Die Institute am Campus Airportstadt der HSB seien wichtige Einrichtungen sowohl für die HSB als auch für die versammelte Luft- und Raumfahrtfahrtbranche in der Airport Stadt. Daher passe das Fachgebiet dort besonders gut hin.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Mit den praxisorientierten und dualen Studiengängen leistet die Hochschule Bremen einen wichtigen Beitrag, die zukünftigen Fachkräfte für diese wichtige Branche auszubilden und in der Region zu halten. So entsteht hohe Wertschöpfung und es werden zukunftsfeste Arbeitsplätze geschaffen. Wir holen junge Menschen zur Ausbildung nach Bremen und diese bleiben auch nach dem Studium im Land."

Besuch am Campus Airportstadt: Bürgermeister Andreas Bovenschulte mit Rektor Prof. Dr. Konrad Wolf, Prof. Dr. Antonio Francisco García Marín, Prof. Dr. Jorgen von der Brelie, Konrektorin Prof. Dr. Silke Eckardt, Dipl.-Ing.M.Eng. Joachim Beyer und Christian Siegmund, wissenschaftlicher Mitarbeiter Hochschule Bremen.
Besuch am Campus Airportstadt: Bürgermeister Andreas Bovenschulte (Mitte) mit Rektor Prof. Dr. Konrad Wolf, Prof. Dr. Antonio Francisco García Marín, Prof. Dr. Jorgen von der Brelie, Konrektorin Prof. Dr. Silke Eckardt, Dipl.-Ing.M.Eng. Joachim Beyer und Christian Siegmund, wissenschaftlicher Mitarbeiter Hochschule Bremen (v.li.). Foto: Senatspressestelle

Das gesamte Luft- und Raumfahrtcluster in der Airport Stadt stoße an seine räumlichen Grenzen, stellt der Bürgermeister fest. Er stellte dabei in Aussicht, dass der Senat die Erweiterung des Gebietes westlich des Flughafens vorbereiten werde. Denn gerade mit den erforderlichen und angeschobenen Transformationen des Flugverkehrs in Richtung ressourcenschonendes und klimaneutrales fliegen halte die Zukunft noch viele Herausforderungen für Forschung und Wissenschaft bereit und Bremen wolle daran wie bisher schon kräftig mitarbeiten.

Der Rektor der HSB, Prof. Dr. Konrad Wolf: "Wir freuen uns sehr, dass der Bürgermeister sich die Zeit genommen hat, um die wertvolle Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen im Luft- und Raumfahrtbereich näher kennenzulernen. Mit seiner praxisnahen Lehre und anwendungsnahen Forschung leistet die Hochschule Bremen einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und Weiterentwicklung von nachhaltigen Luft- und Raumfahrttechnologien."

Prof. Dr.-Ing. Jorgen von der Brelie und Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte im Flugsimulator der Hochschule Bremen.
Prof. Dr.-Ing. Jorgen von der Brelie (li.) und Bürgermeister Andreas Bovenschulte im Flugsimulator der Hochschule Bremen. Foto: Senatspressestelle

Prof. Dr. Jorgen von der Brelie, Professor für Luftverkehrssysteme an der HSB und stellvertretender Leiter des Institute of Aerospace Technology (IAT) der HSB: "Bremen hat mit dem Luftfahrtcluster am Airport einen außergewöhnlichen Standort. Denn hier befinden sich Airbus, die European Flight Academy, die Deutsche Flugsicherung, Atlas Air Service, der Airport und viele andere Unternehmen in fußläufiger Entfernung von unserem Campus. So können Studierende schon während des Studiums Praxiserfahrung sammeln und die Unternehmen sich die Talente für ihre Zukunft sichern. Der Besuch von Bürgermeister Bovenschulte ist nicht nur eine Wertschätzung uns gegenüber. Er zeigt auch, welchen Stellenwert Luftverkehr und Raumfahrt für uns als Gesellschaft hat. Gerade in seiner aktuellen Funktion als Präsident des Bundesrates war es wichtig, dass wir zum Beispiel die Auswirkungen der geopolitischen Lage auf den Luftverkehr deutlich machen können. Sei es in Bezug auf gesperrte Lufträume, die Sicherstellung deutscher Mobilität oder der Einfluss von Wirtschaftswachstum auf den Luftverkehr."

Im Rahmen seines Besuches des Fachbereichs führte der Bürgermeister auch Gespräche mit Beschäftigten als auch Studierenden und Kooperationspartnern der Hochschule Bremen in der Airport Stadt. Außerdem konnte er einen "Flug" im Simulator absolvieren und ein Flugzeug dabei starten und landen.

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