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Der Senator für Kultur

Bürgermeister Bovenschulte besucht Musikschule Bremen

14.01.2022

Bürgermeister und Kultursenator Dr. Andreas Bovenschulte war am Donnerstag, 13. Januar 2022, in der Musikschule Bremen zu Gast. Dort informierte er sich vor allem über die Unterrichtsangebote der Einrichtung. Zudem besuchte der Bürgermeister eine Probe des Jugend-Sinfonieorchesters in der Bremenhalle des Flughafens – pandemiebedingtes Ausweichquartier für die großen Gruppen – und sprach mit dem Orchesterleiter Martin Lentz.

Die Direktorin der Musikschule Ulrike Petritzki und Bürgermeister Bovenschulte. Foto: Musikschule Bremen
Die Direktorin der Musikschule Ulrike Petritzki und Bürgermeister Bovenschulte. Foto: Musikschule Bremen

In weiteren Gesprächen mit der neuen Direktorin Ulrike Petritzki und anwesenden Fachkräften ging es unter anderem um die in 2020 erfolgreich eingeführte Umwandlung der Musikschule von einem Eigenbetrieb in eine Dienststelle des Senators für Kultur. Damit verbunden war auch das Angebot an alle bisherigen Honorarkräfte für eine sozialversicherungspflichtige Anstellung nach TV-L, die ein Großteil angenommen hat. Für die wenigen freiwilligen Honorarkräfte, die sich zumeist schon im Rentenalter befinden, ist eine Anpassung der Honorare für den Gruppenunterricht um sechs auf 32 Euro pro Unterrichtseinheit vorgesehen.

Direktorin Ulrike Petritzki ist seit Februar 2021 im Amt und unterstützt die Forderung nach einer Erhöhung, welche die Musikschule aus dem eigenen Budget finanzieren werde.

Bürgermeister Bovenschulte: "Die Musikschule Bremen arbeitet engagiert an der Weiterentwicklung eines modernen und zeitgemäßen Musikschulangebotes, das vornehmlich jungen Menschen zugutekommt. Innovative Konzepte zu entwickeln, ist aus meiner Sicht der richtige Weg zur Verankerung eines musikpädagogischen Angebotes in der digitalen Gesellschaft. Und der Schlüssel dazu sind ganz wesentlich gesicherte und gerechte Löhne für die Lehrkräfte."

Andreas Bovenschulte im Gespräch mit einer jungen Harfenspielerin und ihrer Lehrerin. Foto: Musikschule Bremen
Andreas Bovenschulte im Gespräch mit einer jungen Harfenspielerin und ihrer Lehrerin. Foto: Musikschule Bremen

Weitere Themen des Besuches waren die notwendige Brandschutzsanierung der Musikschulzentrale in der Schleswiger Straße sowie der Aufbau einer IT-Infrastruktur; zwei wesentliche Standortthemen, die möglichst parallel erfolgen sollen, um doppelte Bauarbeiten und mehr Kosten zu vermeiden.

Hintergrund:
Die Musikschule Bremen wurde im Jahr 1948 gegründet und ist die größte öffentlich geförderte musikpädagogische Einrichtung der Stadtgemeinde. Sie verfügt über drei eigene Unterrichtsstandorte (Mitte, West, Nord) und nutzt darüber hinaus flächendeckend im gesamten Stadtgebiet rund 30 weitere Unterrichtsstätten, überwiegend in allgemeinbildenden Schulen und Kitas. Schwerpunkte der Musikschularbeit sind die zahlreichen Kooperationsprojekte mit allgemeinbildenden Schulen und die Förderung des gemeinsamen Musizierens in Orchestern, Ensembles und Bands. Die Musikschule Bremen ist Mitglied im Verband deutscher Musikschulen e.V. (VdM) und orientiert sich in ihrem Leistungsprofil an dessen Strukturplan.

Achtung Redaktionen:
Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen die Fotos zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Foto: Musikschule Bremen
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Ansprechpartner für die Medien:
Werner Wick, Pressesprecher beim Senator für Kultur, Tel.: (0421) 361-16173, E-Mail: werner.wick@kultur.bremen.de