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Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung | Sonstige

Brestadt übernimmt ersten Auftrag zur Quartiersentwicklung

Abriss des Hans-Koschnick-Hauses markiert wichtigen Schritt für Gröpelingen

17.02.2026

Gemeinsame Pressemitteilung mit der Brestadt GmbH

Logo der Brestadt.

Die Brestadt beginnt ein neues Kapitel ihrer Aufgaben in der Stadt- und Quartiersentwicklung. Neben den zwei Großprojekten Bremer Hof und Horten-Kaufhaus in der Bremer Innenstadt erhält die städtische Entwicklungsgesellschaft nun ihren ersten offiziellen Auftrag zur Quartiersentwicklung in Gröpelingen.

Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Özlem Ünsal, hat der Brestadt den Auftrag erteilt, das Hans Koschnick-Haus in Bremen-Gröpelingen fachgerecht zurückzubauen. Der Kaufvertrag mit dem bisherigen Eigentümer ist zwischenzeitlich geschlossen worden.

Vom prägenden Ort zum städtebaulichen Problem

Das Hans Koschnick-Haus in der Geeststraße 134 hat über Jahrzehnte das Bild seines Umfelds geprägt. Das Wohn- und Geschäftshaus wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet und war lange Zeit im Besitz der Familie des früheren Bremer Bürgermeisters Hans Koschnick, der in Gröpelingen aufwuchs und von 1967 bis 1985 Präsident des Senats der Freien Hansestadt war. Sein Wirken für die Stadt und darüber hinaus wurde an vielen Orten gewürdigt, unter anderem durch die Benennung des Airport Bremen Hans Koschnick und des neu gestalteten Bürgermeister-Koschnick-Platzes im Herzen Gröpelingens.

In den vergangenen Jahrzehnten verfiel das Gebäude zunehmend. Nach einem Brand vor mehr als 20 Jahren blieb es leer, Baustopp und fehlende Instandsetzung führten zu erheblichem baulichen Verfall. Die Bausubstanz gilt seit Jahren als unbewohnbar und stellt für Anwohnende und Passant:innen einen städtebaulichen Belastungsfaktor dar.

Bausenatorin Özlem Ünsal: "Das Hans Koschnick-Haus ist leider seit vielen Jahren zu einem schwierigen Ort in Gröpelingen geworden und wird inzwischen weder seinem Namen noch seiner Funktion als Gebäude gerecht. Mit dem Rückbau beenden wir endgültig dieses traurige Kapitel und schaffen Raum für Neues. Für mich als Bausenatorin ist klar: Wir werden bei Problemimmobilien nicht zuschauen, wenn Stadtteile massiv darunter leiden – Wir übernehmen Verantwortung gemeinsam mit der Brestadt und mit klarem Fokus auf unsere Quartiere."

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